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Rechtstipp bei anwalt.de: http://www.anwalt.de/rechtstipps/anwalt-fuer-arbeitsrecht-abfindung_054353.html
Autor: Rechtsanwalt Alexander Lindenberg (Kanzlei Lindenberg und Witting)

Die meisten von uns vertretenen Fälle enden tatsächlich in einem Beendigungsvergleich, im Rahmen dessen der Arbeitgeber sich verpflichtet, an den Arbeitnehmer eine Abfindung zu zahlen. Warum enden die meisten Kündigungsschutzverfahren durch Zahlung einer Abfindung durch den Arbeitgeber? Nun, das ist ganz einfach. Arbeitgeber zahlen Abfindungen deswegen, um ein Problem zu lösen. Das Problem besteht für den Arbeitgeber in zweifacher Hinsicht. Zum einen, wenn er gekündigt hat und den Prozess verliert, muss er den Arbeitnehmer weiterbeschäftigen. Zum anderen muss er dann den kompletten Lohn nachzahlen und zwar seit dem Ausspruch der Kündigung. 

In aller Regel ist es so, dass als Verhandlungsgrundlage immer ein halbes Brutto-Monatsgehalt pro Beschäftigungsjahr herangezogen wird. Was dann später als Abfindung rauskommt, ist sehr stark abhängig von der Branche und natürlich von den Aussichten des Rechtsstreits. Oftmals meinen Mandanten, sie können Abfindungen selbst verhandeln. Folge ist dann, dass die Abfindung voll auf das Arbeitslosengeld angerechnet wird. Das heißt, eine einmal verhandelte Abfindung verpufft. Wenn wir Abfindungen verhandeln und entsprechende Verträge darüber schließen, dann kommt es in der Regel nicht zur Anrechnung auf das Arbeitslosengeld. Eine Abfindung erhalten Sie jedoch nur dann, wenn Sie Ihre Rechte verfolgen und dies am besten mit einem Anwalt, der auf das Arbeitsrecht spezialisiert ist. Daher: Wenn Sie um eine Abfindung verhandeln wollen, ab zum Anwalt! Am besten zu uns. 

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