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Angela Merkel ist seit 2005 die Bundeskanzlerin Deutschlands – reichlich viel Zeit, in denen man auch viele Fehler machen kann. Was unter den Regierungen Merkels ihrer Meinung alles falsch gemacht worden sei und werde, ratterte die Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Sahra Wagenknecht, heute Punkt für Punkt im Bundestag herunter. 

Am Ende entstand so eine emotionale und fast 20-minütige Standpauke an die Politik unter Merkel - über Armut, vermeintlich wachsende Ungerechtigkeiten, soziale Spaltung, "Raubtierkapitalismus", angebliche Völkerrechtsbrüche, Aufrüstung, Krieg und die "fehlenden Werte" der Bundeskanzlerin.

Besonders scharf kritisierte die LINKE-Fraktionschefin eine vermeintliche Politik zu Gunsten der USA und der "Unternehmen und Waffenlobbys", die dem Wohlstand und der Sicherheit der Bürger zum Nachteil gereichten. Durch eben diese Politik seien heute die meisten Probleme in Deutschland, aber auch auf der internationalen Bühne zu erklären, meint Wagenknecht:

    Steigen Sie endlich aus dem von Trump vorangetriebenen Wettrüsten aus! Im letzten Jahr haben die europäischen NATO-Staaten 300 Milliarden Dollar für Rüstung ausgegeben, die NATO insgesamt 900 Milliarden Dollar, 900 Milliarden Dollar! Ein Zehntel dieser Summe würde genügen, damit auf dieser Welt kein einziges Kind mehr verhungert oder an Armutskrankheiten stirbt. Russland gibt 66 Milliarden aus. Wir reden also über eine Relation von 900 Milliarden zu 66 Milliarden und da erzählen Sie uns allen Ernstes, wir müssen noch weiter aufrüsten, damit Putin nicht vielleicht morgen vor den Türen Berlins steht? Wie krank ist das denn, was Sie hier verbreiten? Waffen und Kriegsgerät sind dieser Großen Koalition offenbar mehr wert als die Kinder in diesem Land. Denn während Sie für bessere Kitas sich gerade mal 3,5 Milliarden abringen können, sollen die Rüstungsausgaben um mindestens 5,5 Milliarden steigen und wenn es nach Frau von der Leyen geht, sogar um 12. Können Sie irgendeinem Steuerzahler erklären, warum Sie mit seinem hart erarbeitetem Geld ein solches Schindluder treiben? Wenn Sie wirklich eine eigenständige Politik wollen, dann beenden Sie die Eiszeit mit Russland und heben Sie die unsäglichen Sanktionen gegen Russland auf. […] Ist Ihnen wirklich noch nicht aufgefallen, dass die Russland-Sanktionen in erster Linie die europäische Wirtschaft treffen und darunter ganz besonders die deutsche Wirtschaft? Oder dass es vor allen Dingen europäische Unternehmen sind, denen nach der Kündigung des Iran-Abkommens nun Probleme drohen?

Wir dokumentieren die Rede Wagenknechts in voller Länge.

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