Loading...
Loading...
Rechtsanwalt Dr. Burkhard Opitz-Bonse führt in die Problematik von Testamenten in sogenannten Patchworkfamilien ein. Er skizziert kurz den Interessenwiderstreit, der zwischen dem Bedürfnis des neuen Ehegatten nach Absicherung und dem Interesse der leiblichen Kinder aus früheren Beziehungen an der Teilhabe am Nachlass besteht. Rechtsanwalt Dr. Opitz-Bonse schildert kurz die beiden Gestaltungsmöglichkeiten: Es kann zunächst der aktuelle Ehegatte als Vorerbe und die leiblichen Kinder können als Nacherben eingesetzt werden. Die zweite Gestaltungsvariante ist, die leiblichen Kinder als Vollerben einzusetzen und den aktuellen Ehegatten durch Vermächtnisse abzusichern. Rechtsanwalt Dr. Opitz-Bonse weist darauf hin, dass sich bei der Vermächtnislösung die Einsetzung eines Testamentsvollstreckers empfiehlt. Er warnt auch davor, dass bei beiden Gestaltungsalternativen Pflichtteilsansprüche der leiblichen Kinder geltend gemacht werden können und letztlich lediglich durch einen Pflichtteilsverzicht beseitigt werden können.

Rechtsanwalt Dr. Opitz-Bonse weist weiter darauf hin, dass die Problematik bei Paaren ohne Trauschein noch verschärft wird, weil hier kein gemeinschaftliches Testament, sondern lediglich Einzeltestamente oder ein notarieller Erbvertrag möglich sind, wobei bindende Verfügungen nur in einem notariell beurkundeten Erbvertrag getroffen werden können. Ohne letztwillige Verfügung erbt der neue Partner nicht. Schließlich macht er noch darauf aufmerksam, dass bei Paaren ohne Trauschein der steuerliche Freibetrag wesentlich geringer ist und die anfallende Erbschaftssteuer wesentlich höher ist.
Weitere Informationen zu dem Thema gibt es auf folgender Kanzleiunterseite: http://www.kanzlei-fathieh.de/testament-patchworkfamilie.html

Kanzlei Fathieh
Poststraße 2
69115 Heidelberg
Tel: 06221 979920
Fax: 06221 979999
E-Mail: info@Kanzlei-fathieh.de
Internet: www.Kanzlei-Fathieh.de 

Comments

Leave a Reply