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Ein großflächiger Stromausfall hat am 16.05.2018 in Lübeck und viele Gemeinden im Südosten Schleswig-Holsteins getroffen aber war es vielleicht kein "normaler" Stromausfall?

Quellen:
NDR Aktuell
https://www.ardmediathek.de/tv/NDR-Aktuell/Stromausfall-legt-L%C3%BCbeck-und-Umgebung-la/NDR-Fernsehen/Video?bcastId=14464388&documentId=52458314

NTV Wetter: Handyaufnahme vom TV

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https://www.niederschlagsradar.de/hist.aspx

Auch wenn der Niederschlagsradar schon viele gute Dienste bewiesen hat, muss man mit der Interpretation vorsichtig sein. Einige Beispiele hier für:

Wenn nur geringer Niederschlag/Regen oder Niesselregen fällt, wird dies mit weiβer Farbe angezeigt. Es kann jedoch auch auf so leichten Niederschlag deuten, dass dieser bereits verdampft ist bevor er den Boden erreicht hat.
Manchmal ist an den Seiten der Bilder zu sehen, dass der Niederschlag weniger aktiv ist und abrupt aufhört. Dies hängt zusammen mit der Reichweite des Radars. Man sieht, wenn der Niederschlag näher kommt, dass er aktiver ist.
Besonders über der Nordsee aber auch über Land, kann es manchmal zu falschen Echoaufnahmen kommen. Man kann dies an einem etwas gestippten, ungleichmäβigen Muster erkennen. Dies kann wahrend einer Inversion vorkommen. Eine Inversion ist eine dünne Schicht in der Atmosphäre, bei welcher die Temperatur gleichermaβen mit der Höhe ansteigt anstatt zu sinken. Diese Schicht hängt dann wie eine Glocke über uns, die Radarstrahlen werden durch die Atmosphäre abgebogen und verursachen die Störung.
Seit einiger Zeit kann man die Radarbilder in einer Resolution von 1 x 1 km sehen. Auf diesen Bildern sind öfter Ringe zu sehen. Diese Ringe werden auch Schmelzbänder genannt. Dies sind schmale Niederschlagszonen wo Schnee, der in höheren Lagen geformt wird, übergeht in Regen. Die Schmelzbänder zeigen das Niveau von 0 Grad und werden von einer erhöhten Radarreflektierung verursacht. übrigens kommen Schmelzbänder auch bei Radarbildern von 2.5 x 2.5 km vor, aber dann ist die Resolution nicht so hoch und sind sie nicht gut zu sehen.
Manchmal fällt so geringer Niederschlag, wie zum Beispiel Sprühregen, dass dieser nicht gut auf dem Radarbild zu sehen ist. Dass kommt daher, dass die Regentropfen so klein sind, dass sie nicht vom Radar erfasst werden können.

https://de.wikipedia.org/wiki/Inversionswetterlage

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https://www.niederschlagsradar.de/hist.aspx 

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