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Nach dem Treffen von US-Präsident Trump mit Nordkoreas Diktator Kim Jong Un spricht Sahra Wagenknecht von einem "Schimmer der Hoffnung für eine Welt, die eigentlich immer instabiler und gefährlicher wird". Die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag warnte zugleich vor übertriebenen Erwartungen. Das Abommen zur Denuklearisierung sei vage, zudem habe sich Trump eher einen Namen als "Dealbreaker" gemacht. 
Angesichts von Merkels Notbremse bei Seehofers sogenanntem Masterplan zur Asylreform zeige sich die Koalition "wieder mal als Chaostruppe". Es gebe eine "eklatante Führungsschwäche, und das bei einem doch sehr wichtigen Thema, das die Menschen in diesem Land bewegt". Innenminister Seehofer (CSU) warf sie vor,  das Thema nur zu instrumentalisieren, um die bayrische Landtagswahl zu gewinnen. 
DIE LINKE werde in dieser Woche das Thema Kinderarmut wieder auf die Agenda des Bundestags setzen. Es sei skandalös, dass ausgerechnet Hartz IV-Beziehende keinen Anspruch auf Kindergeld haben. 50 Millarden Euro sei auf diese Weise in den vergangenen zehn Jahren auf Kosten der Ärmsten der Gesellschaft eingespart worden. "Und das ist einer der Gründe dafür, dass wir eben auch Kinderarmut in diese Größenordnung in Deutschland haben." 
Die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag kritisierte die Selbstbedienungsmentalität der Koalition bei der Parteienfinanzierung. "Wir finden es schon ziemlich befremdlich, wie jetzt hier im Schnellverfahren noch mal richtig tief ins Steuersäckel gegriffen wird", so Wagenknecht. 

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