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Sahra Wagenknecht über ihre SCHULZEIT | KÖLNER TREFF
Sahra Wagenknecht: Linke Sammlungsbewegung soll im September starten
Sahra Wagenknecht sieht Potenzial für eine Bewegung, die Mitglieder anderer Parteien einschließen könnte. Der erste Sozialdemokrat hat bereits seine Teilnahme erklärt.
27. Mai 2018, 20:21 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, sc 355 Kommentare
Sahra Wagenknecht: Sahra Wagenknecht, Fraktionsvorsitzende der Linken im Deutschen Bundestag.
Sahra Wagenknecht, Fraktionsvorsitzende der Linken im Deutschen Bundestag. ©Arne Immanuel Bänsch/dpa

Die Fraktionschefin der Linken im Bundestag, Sahra Wagenknecht, will die von ihr geplante linke Sammlungsbewegung im September starten. Sie sehe auch auf Grund vieler positiver Reaktionen ein großes Potenzial, sagte sie in der ARD-Sendung Bericht aus Berlin.

Die von Wagenknecht und ihrem Ehemann Oskar Lafontaine angestrebte Bewegung soll generell auch Mitgliedern anderer Parteien offenstehen. Die beiden Linken-Politiker begründen die Notwendigkeit einer neuen Bewegung damit, dass die klassischen linken Parteien keine Mehrheit mehr hätten. Wagenknecht sagte, das Potenzial sehe sie auch bei "vielen, die eben in anderen Parteien organisiert sind und da unzufrieden sind, gerade auch in der SPD".

Die Führung der Linkspartei um Katja Kipping und Bernd Riexinger lehnt eine Sammlungsbewegung ab, weil sie fürchtet, die Linkspartei damit überflüssig zu machen.

Als erster bekannter SPD-Politiker erklärte Rudolf Dreßler, früherer parlamentarischer Staatssekretär, seine Unterstützung für die Sammlungsbewegung. "Eine andere, linke Politik in diesem Land ist allein mit meiner Partei nicht mehr möglich", sagte Dreßler dem Spiegel.
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