Loading...

Die Finalisten des "Wildlife Photographer of the Year 2017" stehen fest. Verspielte Seelöwen, ringende Bären und neugierige Clownfische sorgen für beeindruckende Motive.

Der Fotograf David Lloyd aus Neuseeland erwischte diesen weiblichen Elefanten in der Abenddämmerung der Serengeti. Er wartete auf die Herde bei ihrem Weg zum Wasserloch. Als sie sich seinem Fahrzeug näherten, bemerkte er wie die Sonnenstrahlen jede Falte und jedes Haar sanft hervorhoben - ein ideales Motiv.
Andrey Narchuk aus Russland wollte eigentlich Lachse fotografieren. Als er aber ins Wasser stieg, war er umgeben von kleinen Ruderschnecken, die um ihn herumwirbelten. Die Weichtiere gehören zu den Schnecken, besitzen aber kein Haus.
Die Tentakeln der Prachtanemone verletzten die meisten Fische. Für Clownfische sind aber ein idealer Rückzugsort, da sie die Anemone mit einem Trick überlisten. Sie schützen sich durch eine Schleimschicht, die bewirkt, dass die Anomene denkt, sie würde sich selbst berühren, wodurch die Nesselzellen nicht ausgelöst werden. Quing Lin aus China knipste diese neugieren Exemplare in Indonesien.
Durch die Umweltverschmutzung treiben mehr und mehr Plastikteilchen durchs Meer. Dem kleinen Seepferdchen ist das egal. Statt treibenden Seetang schnappt es sich nun ein vorbeiziehendes Wattestäbchen, um die Bewegung der Strömung als Fortbewegungsmittel zu nutzen. Als Justin Hofman aus den USA das sah, drückte er den Auslöser. "Abwasser-Surfer" nannte er sein Bild.
Ein Zoom war hier nicht mehr nötig. Als Klaus Nigge aus Deutschland an einem Strand in Alaska lag, war er schnell von Weißkopfseeadlern umzingelt. Ein Vogel kam dabei so nah, dass dieses intime Portrait entstehen konnte. Nach tagelangem Regen ist das Tier bis auf die Haut durchnässt.
Der Quetzal ist zwar bekannt für sein farbenfrohes Gefieder, doch so leuchtend hat man die karminrote Brust und den smaragdgrünen Kopf und Schwanz nur selten gesehen. Da das Tier normalerweise im Regenwald Lateinamerikas lebt sind die Lichtverhältnisse schwierig. Tyohar Kastiel aus Israel hatte aber Glück. Nach tagelanger Beobachtung flog ein Exemplar in ein lichtes, teilweise gerodetes Gebiet.
Laurent Ballesta aus Frankreich wurde von den Rufen der Weddellrobben angelockt. Eine Mutter zeigte ihrem Welpen die eisige Unterwasserwelt der Ostantarktis. Erwachsene Tiere können bis zu 600 Meter tief tauchen und bis zu 82 Minuten unter Wasser bleiben.
Der Winter ist für die Tiere im Norden eine harte Zeit. Während sich einige Arten in den Süden oder den Winterschlaf flüchten, hält das rote Eichhörnchen der Kälte wacker stand. Mats Andersson aus Schweden erwischt dieses Exemplar an einem kalten Morgen im Februar in der Nähe seines Hauses.
Ashleigh Scully aus den USA beobachtete diese Bärenfamilie im Clark National Park in Alaska. Das verspielte Bärenjunge ringt mit seiner Mutter, die davon allerdings ziemlich unbeeindruckt ist. Ashleigh ist mit ihrem Bild Finalistin der "Young Wildlife Photographer", mit Kindern zwischen elf und 14 Jahren.
Auch Laura Albiac Vilas gehört zu den jungen Finalisten. Die Spanierin lichtete diesen seltenen Pardelluchs im Süden des Landes ab. Dieser ernährt sich ausschließlich von Hasen und benötigt offenes Buschland und Höhlen für die Geburt.
Das hintere Bein dieses sechs Monate alten Sumatra Tigers wurde durch eine Schlinge so stranguliert, dass es amputiert werden musste. Er hatte Glück, überhaupt zu überleben, nachdem er vier Tage lang unentdeckt blieb. Vermutlich wurde die Schlinge von Arbeitern der Ölpalmenplantagen ausgelegt um Buschfleisch zu fangen. Der US-Amerikaner Steve Winter fotografierte den Tiger nach der Amputation im Käfig.
Mit seiner Trophäe im Maul kehrt der Polarfuchs von seinem Beutezug zurück. Ein Schneegänse-Nest im Osten Russlands fiel ihm zum Opfer. Sergey Gorshkov erwischte ihn bei der Suche nach einem geeigneten Ort, um seinen Schatz zu verstauen und drückte ab.

Comments

Leave a Reply