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Unsere Erde gewährt faszinierende Einblicke aus der Weltraum-Perspektive. Hier finden Sie - ständig aktualisiert - immer die schönsten Satellitenbilder.

Dazu twitterte "Astro-Alex": "Konnte eben die ersten Bilder von Mitteleuropa und Deutschland bei Tag machen, nach mehreren Wochen von Nacht-Überflügen. Schockierender Anblick. Alles vertrocknet und braun, was eigentlich grün sein sollte."
Knapp zwei Wochen davor hat Nasa-Astronaut Ricky Arnold von der ISS aus eine Landschaft Madagaskars eingefangen. Das Bild zeigt die Mündung des Flusses Betsiboka. Schlammmassen färben den Fluss nach Regenfällen rot. Der Wald, der hier einst stand, wurde durch Brandrodung zerstört. Das hat zur Folge, dass der mineralhaltige Boden weggespült wird, tritt der Fluss über die Ufer. Arnold schreibt dazu auf Twitter: "Das Herz Madagaskars fließt ins Meer." Die Astronauten sagen auch, dass "Madagaskar blutet", wenn sie das Fluss-Delta aus dem All beobachten.
Der Nasa-Astronaut Ricky Arnold hat dieses Bild von der ISS aus aufgenommen. Es zeigt einen wunderbar klaren Blick auf den Mount Rainier National Park. Arnold teilte das Bild am 25. April, um die Nationalparkwoche zu feiern.
Die südpazifische Insel Henderson ist nicht so unberührt, wie es scheint: Die Strömung treibt Unmengen an Plastikmüll aus den Ozeanen an die Ufer. Anlass für dieses Bild war der Tag der Erde am 22. April.
Dieses Bild zeigt die Ga'ara Senke, ein ovales Becken in der Nähe der Irak-Syrien Grenze. Es bildete sich aus wechselnden Schichten von Sandstein und Tonstein vor etwa 300 Millionen Jahren, als das Gebiet unter Wasser lag. Aufgenommen hat das Bild der US-Satellit "Landsat 8" im August 2017. Die Nasa veröffentlichte es erst 2018. Es ist aber keine Echtfarbaufnahme. Für das Bild wurden Infrarot-Messungen mit solchen des grünen Anteils des sichtbaren Lichts zusammengefasst. Der Nasa zufolge sind dadurch sowohl Gesteinsarten als auch verschiedene Feuchtigkeitsgrade gut zu unterscheiden.
Eis und Schnee halten Amerika fest im Griff. Selbst aus dem All sieht der Schneesturm an der Ost-Küste der USA gewaltig aus. Der Geostationary Operational Environmental Satellite der Nasa schoss dieses beeindruckende Foto.
Wo hier Städte beginnen und enden kann man vermutlich nur an den Straßenschildern erkennen. Orange County, ein Bezirk im Süden des US-Bundesstaates Kalifornien, grenzt direkt an Los Angeles und gehört mit Städten wie Anaheim oder Santa Ana zu den einwohnerstärksten Regionen des Landes. Rechts im Bild erheben sich die Santa Ana Mountains.
Die Region rund um Neapel leuchtet nachts so hell wie kaum eine andere in Italien. Etwa drei Millionen Menschen leben hier und lassen die Landschaft für die Astronauten auf der ISS hell erstrahlen. Grünlich schimmern die alten Gaslaternen, während sie in anderen Gebieten schon durch gelbliche Natriumdampflampen ersetzt wurden. Der gelbe Fleck rechts oben ist das CIS, der größte Einzelhandels-Komplex Europas. Das schwarze Loch in der Mitte ist der Vesuv.
Der Winnipegsee in Kanada gehört zu den 15 größten Seen der Welt und besticht in diesem Satellitenbild des Copernicus Sentinel-2 durch seine Türkistöne. Diese werden vom Algenwachstum hervorgerufen, das durch Dünge- und Waschmittel stark beschleunigt wird.
Sie ist einer der trockensten Orte der Welt: Die Wüste Salar de Atacama in Chile. Die ein oder andere Ecke gleicht der Marsoberfläche. Daher wurde sie schon des öfteren als Drehort für Szenen auf dem roten Planeten genutzt. Die ESA testete sogar einen selbstlenkenden Rover für den Mars in der Atacama. Rechts unten dominieren die geometrischen Formen großer Verdunstungsteiche den Salar de Atacama - Chiles größte Salzwüste.
Normalerweise liegen dicke Wolken über dem Amazonasgebiet und bringen reichlich Regen. In der Trockenzeit halten sich dagegen nur noch einzelne "Popcorn"-Wolkenfelder. Die entstehen aus dem Wasser, das die Bäume an die Luft abgeben. Diesen Prozess nennt man Transpiration. Durch die große Hitze steigt der Dampf nach oben und bildet die Wölkchen, die auf dem Bild des Sentinel-2A-Satelliten zu sehen sind.
Auch aus dem All lässt sich das Paradies noch erahnen: Fidschi mit seinen traumhaften Stränden, den hier gut sichtbaren Korallenriffen und dem türkis-blauen Meer. Wie lange die niedrig liegenden Inseln noch existieren, ist fraglich. Das Archipel ist durch den Klimawandel bedroht. Wie die Satelliten der ESA gemessen haben, macht der steigende Meeresspiegel sich hier deutlich bemerkbar.
Der Sentinel-3A Satellit der ESA schoss dieses Panorama des Südwestens Australiens. Vor allem links unten im Bild werden die Einflüsse des Menschen deutlich. Hier sieht man ein großes landwirtschaftlich dominiertes Gebiet, abrupt unterbrochen durch die Grenze von Wäldern und Nationalparks.
Wind sichtbar gemacht: Mithilfe der Daten aus NASA Satelliten konnten Wissenschaftler die verschiedenen Partikel in der Luft verfolgen und so diese Karte erstellen. Auffällig ist die gewaltige Wolke Sahara-Staub, die auf den Atlantik zieht. Ebenfalls gut zu erkennen: Die Hurrikanes auf den Ozeanen tragen Meersalz mit sich.
Das immense Wirtschaftswachstum in China verändert die Landschaft dramatisch. Vor 30 Jahren war diese Region der Shandong-Halbinsel noch ein ausgedehntes Watt, Heimatort von unzähligen Vogelarten. Heute gestaltet der Mensch die Landschaft. Der Satellit Landsat 8 knipste das Foto im September 2017.
Auch hier prägt der Mensch das Gelände. Doch ein Rückzugsort für die Natur ist in New York City geblieben. Umringt von Brooklyn, Queens und dem Flughafen befindet sich Jamaica Bay. Trotz des Fluglärms und durchrasenden Zügen, ist die Bucht ein Paradies für Vogelbeobachter oder Kajakfahrer.
Der Copernicus Sentinel-3A-Satellit führt uns über die Antarktische Halbinsel und das angrenzende Larsen-Schelfeis, von dem im Juli ein riesiger Eisberg abbrach (Mitte). Seitdem wird der Berg vom Wasser ständig hin und hergeschubst und stößt an das Eisschelf. Die Lücke scheint sich nun aber zu verbreitern. Wolken erscheinen auf dem Falschfarbenbild rosa, das Eis blau.
Im Osten Mexiko Citys: Das schachbrettartige Straßennetz der Stadt wird abrupt von den großen Fernstraßen zum Flughafen unterbrochen. Rechts im Bild des Kompsat-2 Satelliten sieht man den riesigen Stausee. Ursprünglich war das ganze Tal mit dem Wasser des Texcoco-Sees bedeckt. Im Laufe der Jahrhunderte wurden aber immer größere Teile trockengelegt. Heute ist der See vollständig verschwunden.
Der Nordenskiold-Gletscher auf Grönland (rechts im Bild) ist nur ein kleiner Teil der mächtigen Eisdecke auf der Insel. Doch der Klimawandel macht sich auch hier zu schaffen. Anhand von Satellitenbilder der ESA errechneten Wissenschaftler, dass Grönland in nur drei Jahren rund eine Billion Tonnen Eis verlor und damit 0,75 mm pro Jahr zum globalen Anstieg des Meeresspiegels beitrug.
Gut zwei Monate nach dem Abbruch eines gigantischen Eisbergs in der Antarktis hat sich in der Westantarktis im September wieder ein großer Eisbrocken gelöst. Der Eisberg hatte etwa die Fläche von Frankfurt. Der Landsat 8 Satellit der NASA ermöglichte dieses Foto, auf dem der Riss deutlich erkennbar ist. Zwei Tage nach der Aufnahme brach der Brocken ab.

Comments

  1. Hans-Günter Schaffrath

    Irgendwie analog Religion. Der eine glaubt das, der andere das Gegenteil. Mal sehn.

  2. Johanna Muster

    So Ihr "Grünen" - Gutmenschen !!! WAS sollen Klimaflüchtlinge in Deutschland ??? Die Grünen haben eine an der Klatsche - Deutschland rettet die Welt. Allen voran G.-E. ,diese Frau darf überall ihren Mißt los werden .

  3. *****

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  4. *****

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  5. Claudia Beckmann

    #194 Ellenbeck und kein Tempolimit - das gibt es auch nur in Deutschland

  6. *****

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  7. Harald Haram

    Deutschland wird die Welt vor einer Katastrophe bewahren. Strohalm-Verbot ist nur der Anfang

  8. Peter Lachmann

    Zitat Bild 002: "Konnte eben die ersten Bilder von Mitteleuropa und Deutschland bei Tag machen, nach mehreren Wochen von Nacht-Überflügen. Schockierender Anblick. Alles vertrocknet und braun, was eigentlich grün sein sollte." Und ein Mitverursacher der Trockenheit ist auch auf den Foto zu sehen: In der linken Bildhälfte sieht man die Gelände von mehreren Braunkohle-Tagebauen. Die Kohleverbrennung ist eine bedeutende Quelle für zusätzliches CO2, welches zur Erderwärmung beiträgt. Je wärmer das Klima in Deutschland wird, desto wahrscheinlicher werden auch längere Trockenperioden und länger andauernde und/oder stärkere Hitzewellen.

  9. Harry Blind

    Oh man was für ein dämliches getexte i h wüsste zu gern was der ein oder andere hier beruflich macht.....

  10. Steffen Helbig

    Nach Wikipedia: Der Mensch, auch Homo sapiens (lat. für „verstehender, verständiger“ bzw. „weiser, gescheiter, kluger, vernünftiger Mensch“), ist nach der biologischen Systematik ein höheres Säugetier aus der Ordnung der Primaten (Primates). Er gehört zur Unterordnung der Trockennasenprimaten (Haplorrhini) und dort zur Familie der Menschenaffen (Hominidae). Alles was der Mensch je begonnen hat führt Ihn weiter in den Abgrund, wenn er nicht anfängt zu lernen, was es es heißt im Sinne der von ihm selbst gewählten Bezeichnung zu handeln.

  11. gundula gause

    Der beste Sommer seit Jahren. Es gibt keinen Klimawandel. Es gibt nur schönes Wetter.

  12. Dorinka Zajíc

    @ R. Dahlbruch: Können Sie es bitte noch einmal richtig auf deutsch schreiben damit wir Sie nicht ungerechtigterweise verdächtigen, einen Schmarren zu behaupten?

  13. Gesche Jaeger

    Herr Dahlbruch bis die Pole am Ziel ihrer Wanderschaft sind, haben Sie noch Zeit, ein paar VHS-Kurse zu besuchen: Zwecks Horizonterweiterung auf verschiedenen Gebieten.

  14. Klaus Ellenbeck

    Faszinierend! Den Klimawandel gibt es nur in Deutschland!

  15. Benjamin van Cornehl

    Sommer♥♥♥

  16. Bernhard Britsch

    173 ein Kind ist ein wunder der Natur. Besonders wenn es Heutzutage im reagenzglas entsteht, durch künstliche Befruchtung ode im Labor enschieden wird wie es nachher sein sol, welche Gene eingesetzt werden. Vielleicht kann man ein entsprechendes ja auch bald im Katalog nach eigenen Vorstellungen ordern? Entsprechende Forschungen und Versuche sollen ja erfolgreich gewesen sein. Es geht also bereits nur ist eine solche Manipulation 7 solch ein Eingriff offiziell noch verboten. Oh wunder der Natur

  17. Hans Eichelberger

    #173 Stimmt, der Kommentar von Michel Houellebecq war etwas überspitzt, aber nicht unwahr.

  18. olaf werner

    genau freut euch ... so viele Warme diesen Sommer

  19. Anne Fischer

    @178 haben sie mal mit ihren eigenen Eltern über dieses Thema gesprochen??

  20. Peter Jasny

    Treffen sich 2 Planeten sagt der eine:" Du siehst ja so schlecht aus", meint der Andere:" Ich habe Mensch", darauf der Erste: "Das geht vorbei!"

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