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Schimmel, Brokkoli und Lilienstaub: Was für das menschliche Auge nicht sichtbar ist, kehrt der Nikon-Fotowettbewerb nach außen. Das sind die schönsten Motive.

Das Siegerfoto: Dr. Bram van den Broek und seine Kollegen fotografierten einen unglaublichen Anblick auf etwas, das uns nur allzu bekannt ist - unsere Haut. Das Bild zeigt eine Zelle, die eine große Menge an Keratin fasst. Dieses Protein ist nicht nur wasserabweisend und elastisch, sondern verleiht der Haut auch ihre Festigkeit.
Auf dem 2. Platz landet Dr. Havi Sarfaty mit seinem Foto eines "Senecio vulgaris", dem gewöhnlichen Greiskraut. Zu sehen ist hier der Samenkopf.
Ist das Packman? Jean-Marc Babalian belegt mit seinem Foto den 3. Platz. Abgebildet sind lebendige Volvoxalgen, die ihre Tochterkolonien freisetzen.
Die Aufnahme eines Bandwurms bringt Teresa Zgoda den 4. Platz ein. Bei diesem Foto könnte man fast denken, es handele sich um ein Monster aus einem Horrorfilm.
Wer hätte gedacht, dass dieser lästige kleine Pilz von Nahem so schön aussehen kann: Dean Lerman aus Israel fotografierte Schimmel auf einer Tomate und belegt damit den 5. Platz.
Das sind keinesfalls Eier von Aliens, sondern herkömmlicher Blütenstaub einer Lilie. Dieser verhilft Dr. David A. Johnston aus Southampton zum 6. Platz.
Auf diesem Bild sieht man die Ohrenschnecke einer neugeborenen Ratte. Dr. Michael Perny schafft es damit auf den 8. Platz.
Diese Aufnahme erinnert ein wenig an einen Weihnachtsbaum: Das wachsende, knorpelähnliche Gewebe von Knochen-Stammzellen wurde im Labor fotografiert. Der 9. Platz geht somit an Catarina Moura, Dr. Sumeet Mahajan, Dr. Richard Oreffo und Dr. Rahul Tare.
So etwas sieht man nur selten: Zwei Rüsselkäfer paaren sich und verhelfen Dr. Csaba Pintér aus Ungarn zum 10. Platz.
Steven Simon hat dieses Foto von einem Kreditkartenhologramm aufgenommen und belegt den 11. Platz im Wettbewerb. Sieht es nicht aus wie ein Mandala oder marmoriertes Papier?
Was blickt uns da so bedrohlich an? Dieses Auge gehört zu einer Weberspinne. Damit belegt Charles B. Krebs aus Washington den 12. Platz.
Levon Biss fotografierte die Kuckucksbiene aus dem Oxford University Museum. Ihre Flügel wirken, als wären sie aus Gold. Diese Aufnahme ist der Jury den 13. Platz wert.
Der darauffolgende Platz zeigt keine Blüten oder Tierchen. Es sind die Eier eines Tagfalters auf einem Blatt und wurden von David Millard fotografiert.
Der Fötus eines Flughundes schafft es auf Platz 15. Die Weibchen bringen meist nur einmal im Jahr ein einziges Jungtier zur Welt. Fotografiert wurde dieser Fötus von Dr. Rick Adams aus Colorado.
Marek Miś aus Polen hat faszinierende Details dieser einfachen Feder einer Meise zum Vorschein gebracht. Diese farbenfrohe Aufnahme schafft es auf Platz 16.
Ist das ein Gordischer Knoten? Tatsächlich handelt es sich bei dem 17. Platz um gefärbtes Haar, das Harald K. Andersen aus Norwegen hier fotografiert hat.
Das sieht aus wie umherfliegende Schiffsanker: Der 18. Platz des Photomicrography Wettbewerbs geht an Christian Gautier für das Foto der Haut einer Seegurke.
Dr. Dylan Burnette von der Vanderbilt Universität in den USA belegt den 19. Platz mit der embryonalen Körperwand einer sich entwickelnden Maus. Als Aufnahmetechnik verwendete er den sogenannten "Differentiellen Interferenzkontrast" (DIC), eine Phasenkontrasttechnik.
Ist das eine Blumenwiese? Eine Unterwasserwelt? Falsch: Abgebildet ist eine Pilz- und Hefekolonie aus dem Erdboden. Tracy Scott aus New York kann mit dem Schimmelpilz der Gattung Aspergillus punkten.
Zu den nennenswerten Bildern gehört dieses faszinierende Foto. Es zeigt Neuronen eines Parkinson-Patienten. Das Team, bestehend aus Dr. Regis Grailhe, Nasia Antoniou und Dr. Rebecca Matsas, verwendete hierbei die Konfokaltechnik. Diese umfasst eine Reihe von optischen Messverfahren.

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