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Spätestens wenn sich der erste Lagerkoller eingestellt hat und das Essen knapp wird, liegen die Nerven im RTL-Dschungelcamp blank. Es wird gemosert, gezickt und gebeichtet. Diese Promis sorgten am meisten für Aufsehen. © spot on news

Sarah Knappik hatte 2011 schnell das Image der Dschungelzicke weg. Die Ex-GNTM-Teilnehmerin schwächelte bei den Prüfungen und erfand dafür die kreativsten Ausreden. Als sie Maden und Kakerlaken verspeisen sollte, erklärte sie: "Ich bin Vegetarierin und esse keine Tiere." Das Publikum aber liebte ihre Jammereien und wählte die Blondine mehrfach in die Prüfungen. Dschungelkollege Matthieu Carrière war am Ende so genervt, dass er sie anflehte, das Camp doch bitte zu verlassen. Das tat Knappik dann auch - aber nicht, ohne ...
... vorher noch über Jay Khan und Indira Weis zu wettern. Die beiden kamen sich im Dschungel angeblich näher, doch Sarah Knappik glaubte nicht an die große Liebe. Denn Jay habe auch sie vor dem Dschungeleinzug gefragt, ob sie mit ihm aus Imagegründen eine Romanze inszenieren würde. Weis hielt zu ihrem Liebsten - auch noch nach der Show. Zumindest für ein halbes Jahr ...
2017 litten die Zuschauer vor allem mit Hanka Rackwitz - und ihren Mitcampern. Sie hatte mit zahlreichen Ängsten und Zwängen zu kämpfen und ging den Mitbewohnern im australischen Urwald damit gehörig auf die Nerven - denn auch sie mussten sich an ihre Regeln halten. Am Ende kämpfte sie sich durch und landete auf dem zweiten Platz.
Caroline Beil hatte 2004 in der ersten Dschungelcamp-Staffel an so gut wie jedem Teilnehmer etwas auszusetzen. Das "Hackebeil" hatte es besonders auf Susan Stahnke ("schlabberige Haut"), Lisa Fitz ("An der ist alles falsch") und Mariella Ahrens ("falsche Brüste") abgesehen. Am Ende schaffte sie es mit ihren Lästereien immerhin auf Platz vier. Der gutmütige Costa Cordalis wurde hingegen zum Dschungelkönig gekrönt.
Sie erfreute die Zuschauer nur mit einem kurzen Dschungelbesuch: Dolly Buster verließ das Camp in Staffel zwei bereits nach 48 Stunden wieder. Die Ex-Pornodarstellerin hatte besonders auf eine Kollegin keine Lust mehr: Die Streitigkeiten mit Désirée Nick, die später die Staffel gewann, gingen Dolly Buster zu sehr gegen den Strich.
Ihre Mitcamper gaben Helena Fürst bald den Spitznamen "Höllena". Besonders Ex-Fußballprofi Thorsten Legat konnte mit der resoluten TV-Anwältin nichts anfangen. Er bezeichnete sie als "Furzfrau", die "nichts erreicht" habe. Sie nannte ihn "frauenfeindlich" und einen "Macker". Fürst schaffte es bis ins Halbfinale, Legat kämpfte sich bis ins Finale, musste sich dort aber Dschungelkönig Menderes Bağcı geschlagen geben.
Mit einer Beichte schockte Schmusesänger Patrick Nuo seine Fans. Der Schweizer sprach in Staffel sieben über seine Pornosucht. Seit seiner Jugend sei er süchtig gewesen, habe sich täglich mehr als drei Stunden damit beschäftigt. "Ich war so süchtig, dass ich bei den schönsten Frauen nichts mehr gespürt habe."
Schauspielerin Radost Bokel musste der Veröffentlichung eines pikanten Videos hilflos zusehen. Noch während ihrer Zeit im Dschungel 2012 tauchte das Sex-Tape mit dem Titel "Von Momo zum Amateur Porno" auf. Ein Ex-Freund soll das private Video veröffentlicht und verkauft haben. Ausgerechnet ihre Mutter war beim Surfen im Web auf das Video gestoßen und hatte sofort Anzeige erstattet.
Mit seinen Kommentaren schoss er sich ins Aus: Der Schweizer Mentalist Vincent Raven machte in Staffel sechs mit Sätzen wie "Rot – das ist doch eine Tuntenfarbe. So ein Schwuchtelfummel" oder "Frauen in Führungspositionen muss man auf die Finger schauen" negativ von sich reden. An Tag 13 wählten ihn die Zuschauer aus der Show.
Sein Verhalten in der Vergangenheit hatte Konsequenzen: DJ Tomekk brachte RTL in Staffel drei dazu, ihn aus dem Camp zu werfen. Was war passiert? In einem Privatvideo war der Musiker zu sehen, wie er den Hitlergruß macht. Die Verantwortlichen nahmen ihn ohne Erklärung sofort aus der Show. Auch seine nachträgliche Entschuldigung, es habe sich lediglich um einen "dummen Witz" gehandelt, änderte nichts an der Entscheidung.
Larissa Marolt (l.) sorgte 2014 mit einem besonderen Rekord für Aufsehen: Sie musste zehn Dschungelprüfungen über sich ergehen lassen, so viel wie noch kein anderer Teilnehmer in der RTL-Show. Am Ende reichte ihr Einsatz aber nur für Platz zwei. Den Sieg in Staffel acht holte sich Ex-"Bachelor"-Teilnehmerin Melanie Müller (r.).
Auch Georgina Fleur war eine gern gewählte Kandidatin der Zuschauer, wenn es um Dschungelprüfungen ging. Bei ganzen sieben Stück musste die Ex-"Bachelor"-Kandidatin antreten. Das selbsternannte It-Girl fühlte sich im Nachhinein falsch dargestellt: "Ich bin gar nicht so oberflächlich oder so eine Zicke. Ich war vielleicht ein bisschen zimperlich, aber das ist ein Schutzmechanismus. Dann entwickle ich Diven-Allüren", erklärte sie in einem Interview.
"Deine Mission ist es immer noch, das Sams mit Haarverlängerung zu eliminieren", war eine Zeile in einem Brief, den Fiona Erdmann von einem Freund bekommen hatte und der laut vorgelesen wurde. Daraufhin entbrannte ein fieser Zickenkrieg zwischen Georgina und ihr - der auch nach der Show anhielt. Fleur behauptete beispielsweise via Facebook, dass die Schmuckkollektion ihrer ehemaligen Camp-Mitbewohnerin geklaut sei. Gemeinsame Auftritte, wie hier bei der Liveshow von "Ich bin ein Star - Lasst mich wieder rein!", sind bis heute selten.
Bei seiner Teinahme dachten sich viele Zuschauer: Wieso nimmt er die Strapazen überhaupt auf sich? Helmut Berger verließ dann auch nach nur zwei Tagen das Camp schon wieder. Meist liegend hatte er den Alltag bestritten, für längere Wege musste er sich Hilfe bei seinen Kollegen suchen. Am Ende zog Dr. Bob die Reißleine: Er schickte den einstigen Weltstar ins Hotel. Die Hitze sei ein Risiko für seinen Kreislauf.
Seine Unschlüssigkeit ging den Zuschauern und seinen Kollegen ziemlich auf die Nerven: In Staffel acht sprach Michael Wendler den entscheidenden Satz: "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" Nach dem Verlassen des Camps bereute der Schlagerstar aber seine Entscheidung. Den Wendler wieder ins Camp einziehen lassen? Für RTL kam das nicht infrage.

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