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Was war da am Freitag bei "Bares für Rares" los? Bei Horst Lichter machte sich Ungläubigkeit breit, denn so etwas hatte er bisher noch nicht präsentiert bekommen. Wer um Himmels Willen hat so etwas Monströses nur zu Hause rumstehen?

"Ach du heiliges Kanonenrohr!", konnte Horst Lichter kaum glauben, was für ein Monstrum er am Freitag bei "Bares für Rares" vorgeführt bekam. Die anfängliche Panik wich aber bald tiefer Zuneigung.
"Wo habt ihr denn dieses Monster her?", rang der Moderator eingangs um Worte. "Wir haben was Kleines mitgebracht", scherzten Christine Kruse und ihr Mann Thomas Roosmann über ihren überdimensionalen Teddy.
"Wir würden ihn eigentlich gerne behalten, aber er ist einfach zu groß für unsere Wohnung", schilderten sie ihr offensichtliches Problem. Vor einem Jahr erst hatten sie den Bären günstig gekauft, davor stand er in einem Spielwarengeschäft.
Der Expertentisch war natürlich zu klein für den Riesenteddy, also machte Sven eine Begehung. "Da musst du mal mit schmusen", schlug Horst Lichter einen Funktionstest vor.
Derweil lieferte Sven ein paar Fakten: Der Riesenbär war von der Firma Sigikid und knappe zwei Meter groß. Hergestellt wurde er vermutlich in den 90er-Jahren, der Zustand: gut. "Die waren damals recht teuer. Dieser Bär hat knapp 5.000 D-Mark gekostet."
"Es gibt eine Riesen-Sammlergemeinde von Teddybären", schloss Sven die Wertfindung ab. "Für so ein Objekt kannst du bis zu 1.000 Euro bekommen." Horst hatte schon einen potenziellen Liebhaber im Kopf: "Ich könnt mir vorstellen, wer den kauft ..."
Den Händlern ging es ähnlich. "Der schreit nach Eifel", stellte Susanne Steiger sofort fest. Zwischen "Waldi" und Teddy war es Liebe auf den ersten Blick: Walter Lehnertz wollte den tierischen Kameraden unbedingt mitnehmen: "Auf jeden Fall sieht der schön bescheuert aus. Der gefällt mir."
"Der Bär hat Waldis Herz im Sturm erobert", sah auch Julian Schmitz-Avila (2.v.r.) ein. Der Käufer stand also fest, der Preis musste aber noch gefunden werden.
Bei 500 Euro sagten Christine und Thomas schweren Herzens Ja. "Sie können ihn auch mal besuchen in der Eifel", schlug Susanne vor. "Das kannste tun. Der kriegt ein Einzelzimmer", sprach Waldi eine Einladung aus.
Christine war etwas schwermütig: "Mir ist die Trennung schwergefallen, trotz des Geldes. Bei Waldi isser in guten Händen, denken wir."
In gute Händler-Hände gingen noch weitere Raritäten: Ein altes Kreuz aus Schaumgold, vermutlich aus dem Spät-Biedermeier, für 420 Euro ...
... sowie ein Schmied aus Bronze von Otto Rasmussen für 300 Euro.

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