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Für viele Fans war es eine Schocknachricht: Im August 2016 sagte Selena Gomez während ihrer Welttournee alle bevorstehenden Konzerte ab und wies sich selbst in eine Klinik ein. Der Grund: Depressionen und Erschöpfung.

Jetzt spricht die Sängerin zum ersten Mal im "InStyle"-Interview über ihre Zeit in Therapie und wie sie sich seit der Behandlung verändert hat.

Schauspielerin wird Sängerin

Seit 2007 ist Selena Gomez den meisten Fernsehzuschauern als Alex Russo aus "Die Zauberer vom Waverly Place" bekannt – fünf Jahre mimte die heute 25-Jährige die süße Unruhestifterin mit magischen Kräften. Anders als viele ihrer Schauspiel-Kollegen schaffte Selena allerdings, sich ein zweites Standbein als erfolgreiche Sängerin aufzubauen.

On-Off-Liebe mit Justin Bieber

Und auch privat schien es für die Brünette perfekt zu laufen: Im Jahr 2010 machten sie und Pop-Schnuckel Justin Bieber (23) ihre Beziehung öffentlich. Drei Jahre standen beide mit ihrer On-Off-Liason im Fokus der Medien – bis im Jahr 2013 dann endgültig Schluss war.

So erklärt sich der Popstar in einem emotionalen Instagram-Posting.

Während sich Justin nach der Trennung immer wieder mit attraktiven Frauen wie Sofia Richie (18) oder Hailey Baldwin (20) ablenkte, stürzte sich Gomez in Arbeit – offenbar in zu viel Arbeit.

Therapie für Selena Gomez

Mitten in ihrer Welttournee realisiert Selena, dass sie eine Pause benötigt. Eine Auszeit vom ständigen Medien-Rummel um ihre Person, von Hollywood – und vor allem von sich selbst. Für die Schauspielerin Grund genug sich in eine Klinik im US-Bundesstaat Tennessee – die auf Depressionen und Angstzustände spezialisiert ist – einweisen zu lassen und sich nur auf das eigene Wohlbefinden zu konzentrieren, wie sie jetzt im Interiew mit dem US-Magazin "InStyle" erzählt.

Lebensverändernde Erfahrung

"Im vergangenen Jahr habe ich meine Tour abgebrochen und bin für 90 Tage verschwunden. Das war das Beste, was ich hätte machen können", erklärt sie. Aber sie berichtet auch, wie schwierig es gewesen sei, die Zeit ohne Kontakt zur Außenwelt zu verbringen und die innerlichen Konflikte zu lösen: "Ich hatte kein Handy, ich hatte nichts, und ich hatte Angst, aber es war großartig und ich habe viel gelernt."

Inzwischen weiß Selena Gomez, auf welche Dinge sie im Leben wert legen will. Eine wichtige Lektion sei es gewesen, "sich nicht mehr ständig zu fragen, ob sie gemocht werde" – und endlich den Mut zu finden "nein" zu sagen.

Teenie-Schwarm in der Krise: Selena Gomez soll dem Sänger helfen.

Glücklich mit The Weeknd

Auch über ihre neue Liebe zu Musiker The Weeknd (27) spricht sie ganz offen und sagt: "Er ist mehr bester Freund als irgendetwas anderes". Und fügt noch hinzu: "Ich bin nicht mehr von einem Bereich meines Lebens abhängig, um glücklich zu sein. Es ist mir wichtig, meine Familie und Freunde zu lieben und zu unterstützen und sicherzustellen, dass ich nie von einem Mann beeinflusst werde."

Neuer Lebensmut

Klingt ganz danach, als sei Selena inzwischen mit sich im Reinen – und das alles mit der Unterstützung ihrer Freunde, Familie und weiterer Therapiebesuche. "Es ist verrückt, was sich in einem Jahr alles verändern kann", lautet ihr positives Fazit.  © top.de

Comments

  1. Alexander Kratzsch

    Reich, berühmt, überdurchschnittlich attraktiv <-> depressiv. Irgendwie kommt das bei solchen Leuten ständig vor, aber wie das zusamen passt, kann ich bis heute nicht nachvollziehen. Genau so wie die Selbstmordrate in Europa höher ist, als die in Afrika.

  2. Katarina Andratzek

    In Deutschland lassen sich immer mehr Menschen wegen Depressionen krank schreiben. Das hat seit April die Folge dass Krankenkassen zunächst nur noch 12 statt in der Vergangenheit 25 Therapiestunden bei einem Psychotherapeuten verschreiben. Um in einer Klinik aufgenommen zu werden gibt es lange Wartezeiten. Depression ist mitlerweile eine Volkskrankheit. Anstatt Güllekommentare zu verfassen, sollte man mal Tasachen recherchieren. Krankenkassen versuchen mitlerweile insbesondere Depressionspatienten aus dem Krankengeldbezug zu mobben um ihre Wirtschaftlichkeit vor den Vorständen zu rechtfertigen. Siehe dazu googleartikel: wenn Krankenkasse nicht mehr zahlen will von der Zeitung Welt. Wer vor diesem Hintergrund Kommentare wie meine Vorgänger teilweise ablässt, der kann mit Sicherheit noch nie langzeitkrank gewesen sein. Wenn es Selena Gomez dank ihrer Therapie jetzt besser geht, freut mich das für die junge Künstlerin. Sie konnte sich den Krankenhausaufenthalt sicher unproblematisch vom Geld her leisten, was den Heilungsprozess nur befördert haben dürfte.

  3. tom spank

    Würden die so genannten Künstler auch mal "Arbeiten" , wären Ihnen das Krankheitsbild Depressionen völlig unbekannt !

  4. Reinhart Von Stolzmann

    ein niedliches Mädelchen...... entschuldigt, aber m e h r fällt mir dazu beim besten Willen nicht ein...... euch?

  5. Hermann Schittsturm

    So so... mein Nachbar schickt seine Hühner auch zur Therapie.

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