Der tödliche Unfall des französischen Rennfahrers David Poisson löst Bestürzung und Anteilnahme in der Ski-Welt aus. Bei dem Sturz in Kanada ist der Routinier nach ersten Erkenntnissen gegen einen Baum geprallt.

Es gibt erste Erkenntnisse darüber, wie Skirennfahrer David Poisson gestorben ist. Der Franzose verlor auf seiner Fahrt einen Ski, stürzte, durchbrach Sicherheitsfangnetze und prallte gegen einen Baum. Das gab der französische Verband am Dienstag bekannt.

"Als wir eintrafen, stellten wir fest, dass er an der Unfallstelle gestorben war", sagte ein Sprecher der Rettungskräfte in Calgary der Nachrichtenagentur AP.

Erster Tod eines Skirennfahrers seit 16 Jahren

Der 35-jährige Poisson, 2013 WM-Dritter in der Abfahrt, ist der erste Weltcup-Skirennfahrer seit 16 Jahren, der auf der Piste ums Leben kam. Er hinterlässt einen eineinhalbjährigen Sohn.

In dem kanadischen Skigebiet Nakiska, wo während der Olympischen Winterspiele 1988 die alpinen Wettbewerbe ausgetragen worden waren, bereiten sich die Franzosen zusammen mit anderen Nationen auf die ersten Speed-Rennen dieser Saison vor.

Unter anderem trainierte das Schweizer Team um Abfahrts-Weltmeister Beat Feuz zum Zeitpunkt der Tragödie auf derselben Piste. Wie Swiss Ski mitteilte, mussten die Fahrer Unfall und Bergung von Poisson "aus nächster Nähe verfolgen".

Vor dem Unglück hatte es im alpinen Ski-Weltcup seit 2001 keinen tödlichen Unfall mehr gegeben. Damals war die französische Super-G-Weltmeisterin Regine Cavagnoud im Training auf dem Pitztaler Gletscher mit dem deutschen Coach Markus Anwander zusammengeprallt. Die 31-jährige Französin erlag zwei Tage später den Kopfverletzungen.

1994 war die Österreicherin Ulrike Maier in Garmisch-Partenkirchen bei der Abfahrt nach der Kollision mit einem Holzpflock gestorben.

Bestürzung und Anteilnahme in der Ski-Welt

Poissons Ski-Kollegen zeigten sich geschockt von den Nachrichten aus Kanada. "Wir werden Dich immer in unserem Herzen behalten mein Freund", schrieb der deutsche Rennfahrer Felix Neureuther bei Facebook.

"Das ist verheerend", twitterte US-Star Lindsey Vonn. "RIP David... Dein Lächeln wird uns fehlen", schrieb die Schweizerin Lara Gut.

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Der fünfmalige Weltmeister Ted Ligety aus den USA gab sich "tief schockiert und traurig". Auch andere Sportler sowie Organisationen wie der Deutsche Skiverband und der Weltverband FIS bekundeten ihr Mitgefühl und ihre Trauer.

Poisson hatte 2013 in Schladming WM-Bronze in der Abfahrt gewonnen. Im Dezember 2015 schaffte er es als Abfahrts-Dritter in Santa Caterina im Weltcup das einzige Mal auf das Podest. Nur zwei Wochen vor dem Unfall in Kanada war Poissons Vater an Krebs gestorben.


© dpa

Comments

  1. cogair à alba

    #1 da vergeht einem jeder kommentar

  2. *****

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  3. Oswald Helm

    Herr Weiser, Sie hätten ihr Posting auch für sich behalten können und keinem Menschen hätte es gefehlt! Egal ob ein dreifacher Familienvater oder ein Hochleistungssportler sein Leben lässt, für die Angehörigen ist der Verlust immer ein ungemein schmerzlicher und genau das sollten wir hier berücksichtigen! Ich schließe mich Uwe Kampa an: RIP David Poisson

  4. Uwe Kampa

    rip

  5. Christine Stöcklmayer

    @Erwin Weiser, unnötige Wortmeldnung, wenn schon denn schon

  6. *****

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