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Diese Momente gingen unter die Haut: Bei der Trauerfeier nach dem tragischen Tod des französischen Skifahrers David Poisson war es einige Augenblicke lang, als wäre er selbst anwesend. Ein Feuer brannte bis in die Nacht hinein für ihn.

Der Schock ist kaum überwunden, das Geschehene noch nicht begriffen, als sich am Mittwochnachmittag die beim Weltcup anwesenden Abfahrer und Coaches in Lake Louise für einen traurigen Abschied versammeln. Der französische Abfahrer David Poisson, 35 Jahre alt, war vergangene Woche bei einem Trainingsunfall im nahegelegenen Nakiska ums Leben gekommen.

Nun wurde seiner gedacht, am Ufer des Loisensees, mit einer Trauerfeier, die unter die Haut ging. Sportler und Trainer versammelten sich um ein Feuer und ein Porträt des Verstorbenen und hielten gemeinsam inne.

"Wir haben alle gebrochene Herzen"

FIS-Medienkoordinatorin Sophie Clivaz fasste die Gefühle in Worte: "Wir haben alle gebrochene Herzen", sagte sie.

"Es war ein ganz besonderer Moment, noch einmal gemeinsam an David zu denken", zitiert die Austria Presse Agentur FIS-Renndirektor Markus Waldner. Das Feuer für Poisson brannte lange in die Nacht hinein.

Die Tragödie um den Abfahrer ereignete sich bei einem Vorbereitungstraining in Nakiska. Trainer berichteten, der Franzose habe - als er bereits im Ziel war - die Kontrolle über einen Ski verloren.

Er durchbrach mit hoher Geschwindigkeit zwei Sicherheitszäune. Eine Kollision mit einem Baum endete für Poisson schließlich tödlich. (af)

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