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Nach Olympischen Spielen werden die Sportstätten kaum bis gar nicht mehr genutzt. In Rio, Athen, Sarajevo und Berlin sind die Sportstätten heute Denkmäler des Verfalls.

Die Wohnungen im Olympischen Dorf, in dem einst die Athleten wohnten, sollten nach den Spielen eigentlich vermietet werden. Doch die hohen Mietpreise kann sich kaum einer leisten.
In dieser Halle gewann Michael Phelps seine Goldmedaillen 19 bis 23; heute gleicht das Schwimmstadion einer Ruine.
2004 fanden die Olympischen Spiele in Athen statt. Der Verfall der Sportstätten ließ nach Ende der Veranstaltung nicht lange auf sich warten. So sieht das Olympische Dorf mittlerweile aus: verdreckt und beschmiert.
Die ehemalige Kajak-Slalom-Strecke in Athen ist ganz vertrocknet und verfällt zusehends.
Für viele Städte sind die Olympischen Spiele ein finanzieller Kraftakt. Nach der Ausrichtung sehen sie offenbar keine andere Möglichkeit, als die Stadien verfallen zu lassen.
Vor mehr als einem Jahrzehnt haben hier Volleyballer um die Goldmedaillen gekämpft. Heute erobert die Natur das Territorium zurück.
Einst haben Zuschauer die Sportler von den Rängen bejubelt. Beim Anblick dieser baufälligen Schwimmarena jubelt heute keiner mehr. Die griechische Wirtschaft erlaubt es nicht, Instandhaltungsmaßnahmen zu ergreifen.
In Sarajevo zeigt sich ein ähnliches Bild des Verfalls. Die Stadt war Gastgeber für die Olympischen Winterspiele 1984.
Während des Kriegs in Bosnien und Herzegowina wurden alle Gebäude, die damals für die Olympischen Winterspiele gebaut wurden, entweder beschädigt oder komplett zerstört.
Neben den Skisprungschanzen ist auch die olympische Bobbahn ein Sinnbild für den Verfall.
Die Bobbahn ist voller Graffitis. Heute benutzen waghalsige BMX-Fahrer die Strecke für eine abenteuerliche Abfahrt.
Fehl am Platz wirkt heute auch dieses Siegerpodest, das inmitten der Landschaft steht.
Auch in Berlin sind noch Überreste der Olympischen Spiele aus dem Jahr 1936 zu finden. Dieses Schwimmbad wurde seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt.
Auch das ehemalige Olympische Dorf der deutschen Hauptstadt ist völlig verlassen und zu einer Geisterstadt verkommen.
Diese alte U-Bahnstation in München in der Nähe des Olympia-Einkaufszentrums erinnert an die Olympischen Sommerspiele 1972. Sie wurde für das Event in Betrieb genommen und anschließend nicht mehr gebraucht.

Comments

  1. Anton Ruf

    Das ist das Resultat der sinnlosen Vergabepolitik des olympischen Komitees. Da werden Bewerber mit vorhandenen Sportstätten aus unerfindlichen Gründen einfach übergangen z.B. München.

  2. caroline bischoff

    warum denn nicht ? fehlt der neuste : brand - schutz !?!

  3. Gerhard Lemcke

    Diese Bonzen die Milliarden zum Fenter hinauswerfen gehören alle nach Sibierien in ein Arbeitslager, damit sie am eigenen Laib erfahren was es heisst zu arbeiten. Mit diesen Geldern für solche "Sportstätten" könnten tausende von Wohnungen für arme Menschen, Verfolgte und echten Flichtline gebaut werden. Aber NEIN, diese geldgierigen Herren und Damen bei der FIFA, DFB und anderen Institutionen kennen nur sich selbst. Immer nach dem Motto "UNS GEHT ES DOCH SEHR GUT". Macht Schluss mit Millionentransfer für Spieler. Es sind schon lange keine SPORTLER mehr, es sind geldgierige Kicker und nicht mehr. Teils ohne Verstand aber alle völlig überbezahlt.

  4. Christian Kasimir

    Manfred...es geht nur noch ums Geld...bzw. nicht nur um einfaches Geld..hier geht es ohne Rücksicht auf die Leute, der Wirtschaftlichkeit oder sonstiges nur darum den Komitee, den Funktionären und den hiesigen Bauunternehmern die Taschen zu füllen bis sie platzen und das nicht mit Taschengeld sondern mit Millionen über Millionen, die selbst eine Regierung noch nicht einmal hat, sondern sogar noch durch Einsparungen an Sozialausgaben den ärmsten der Armen vom Mund weg klaut. Ich sage, das schlimmste sind die Leute die sich diesen hoch gedopten Scheiß überhaupt noch anschauen, geschweige denn noch so dumm sind und sich eine Eintrittskarte kaufen und diese Verbrecher damit auch noch unterstützen. Bei den Biathleten, bei den Skispringern oder der Leichtathletik/Europameisterschaften etc. werden immer und immer wieder vorhandene Ressourcen genutzt und selbst da wird die Kohle in Millionen verschoben. Ja es ginge anders, aber die alten Säcke in den Komitees wollen Gottstatus erreichen und gehen über Leichen. Wir sehen ja was immer wieder aufgedeckt wird und was dort bestraft wird danach..... Nichts.... die Millionen sind verschwunden und die Schuldigen leben weiter in Saus und Braus.... Steckt mal die Verantwortlichen mind. 10 Jahre ohne Bewährung in den Knast...erst dann wird sich im Ansatz was ändern....ansonsten bleibt es ein doch Folgenloses Kavaliersdelikt wo der abscheuliche Mob aus versehen was aufgedeckt hat, wo er normal die Klappe zu halten hat. Rio war das schrecklichste Beispiel in der Neuzeit !!!!!!!!!!!

  5. Siggi Boy

    Wie viel armen Leuten man mit dem Geld hätte helfen können ???????????

  6. Dieter Wedel

    Bericht ist vom 18 Oktober 2016!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! TOP AKTUELL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  7. Manfred Kelch

    Warum wird erst Geld ausgegeben um Stadien zu bauen, die hinterher keiner mehr braucht ? Warum werden zB. die Wettkämpfe nicht an immer dem gleichen Ort ausgetragen ? Das würde zB. dem Olympischen Komitee und den Ländern viele Mio. für Neubau sparen. Oder geht es inzwischen nur noch um GELD zu kassieren ? Früher durften auch keine Profis an den Spielen teilnehmen, heute geht es nur noch um Geld für Werbeverträge !

  8. Peter Borchardt

    Krank! Krank! Krank!

  9. Georg Svatek

    #Rainer Petry Volksbefragungen sind tatsächlich das dümmste, Volksabstimmungen dagegen nicht, denn kein Volk als Ganzes, wo jeder einzelne abstimmen kann, ist wirklich so dumm, dass es nicht darüber entscheiden könnte, ob es eine Olympia-Austragung in ihrer Stadt haben will oder nicht und dass Olympia nur ein großer Tanz ums "Goldene Kalb" ist, daran besteht wohl kein Zweifel und es stehen dabei auch nicht die Leistungen des einzelnen u./od. deren Anerkennung infrage, sondern einzig und alleine zu welchem Ziel u. Zweck sie letztendlich erbracht werden. Letztendlich ist es die Verantwortung, um die es im Hier + Jetzt geht, die jemand in der Lage ist für sich u. sein persönliches Schicksal alleine (!) zu übernehmen, denn nur der vermag auch seinem Nächsten zu zeigen, wie dieser in die Lage dazu kommt, falls der es nicht alleine schafft, siehe Eltern und ihre Kinder, da wo alles Glück u. auch alles Übel beginnt und wo es aufhört !??

  10. *****

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  11. Werner Schirmer

    #61 Wenn die S-Bahnstation nicht mehr gebraucht wird und die Eisenbahnbrücke Marode war. warum bleibt der Müll dann dort liegen und renaturiert das Gelände Und ich sag meinen Kindern immer "Nehmt euren Müll mit" Im Übrigen mal nach Hannover geschaut aufs Expo-Gelände da steht auch so ein Monstrum aus Holland neben anderen.

  12. Christian Wolf

    zu Bild 13: es war keine U-Bahn station sondern eien S-Bahn Haltestelle. Jene wurde auc hnoch später genutzt, bis eine dahinführdene Eisenbahnbrücke wegen Mängel geschlossen wurde. Bei Veranstaltungen gibt es dafür bei der U-bahn zum Olympiazentrum zusätzliche und ausreichend Züge.

  13. Gerhard WERNER

    Solange es billiger ist, es verfallen zu lassen, als der Allgemeinheit (auch bei Kostenanteil) zugänglich zu machen, wird sich kaum ein Betreiber finden.

  14. Rainer Petry

    @Mike Steiner: Je schneller sie fort sind aus unserem land, umso besser für uns alle. Jemand, der alles so hasst, der lieber im Wald bei den Tieren lebt sollte es auch amchen. Wenn ich dann sehe, dass so jemand wie sie über Olympia abstimmen durfte und ich nicht, dann kann ich nur kotzen. Sie können mit ihrer Lebenseinstellung gar keine Ahnung von der Materie haben und wer nichts weiß, der dürfte nicht gefragt werden. In unserer uninformierten Instantgesellschaft sind Volksbefragungen wirklich das dümmste, das man machen kann, weil sich dann jeder Großsprecher berufen sieht. Es sind doch gerade Menschen wie sie, die sich dem Sozialsystem entziehen, die eben für die ganzen Probleme verantwortlich sind. Würde sich nämlich keiner auf dem sozialen Netz ausruhen, und alle mit anpacken, dann gäbe s keinen Zwang zur Leistung. Der Sinn des Lebens besteht darin, sich jeden Tag zu hinterfragen und mit jedem Tag für sich selbst besser zu werden. Aber heute will ja keiner mehr was leisten, nur noch entspannt sein, sehe ich jeden Tag im Straßenverkehr und auf der Arbeit. Solche Menschen werden nie verstehen, wenn sich leistungsträger messen wollen. Und nur das schürt Hass und Neid! Hass auf Leistung, sind wir mittlerweile soweit?

  15. Rainer Petry

    Na, endlich taucht der mal wieder am Horizont auf. Leider gibt es immer noch ein paar Unverbesserliche, die echt meinen in Deutschkand würde es anch Olympia auch so aussehen. Ihnen sei gesagt, dass vor allem in München fast gar nichts neu gebaut worden wäre und anschliessend die Sachen weiter genutz worden wären. Aber wenn man in dem Land sagt, dass etwas Geld kostet, blockt jeder ab. Komischerweise hat jeder gleich die Scheine auf dem Tisch liegen, wenn alle Halbjahr das neueste, coolste Handy auf den Markt kommt - jetzt auch neu mit Feuerwerk.

  16. Max Huber

    denkmäler für den größenwahn. warum kann man die spiele nicht ein 2. oder 3. mal an einem ort abhalten wenn dort schon gigantische unsummen von steuergeld verpulvert wurden ??

  17. Ron Da

    Deswegen unterstütze ich solche Sachen wie Olympia, Bundesgartenschau und solchen Scheiß nicht. Da wird Geld rausgeschmissen für Neubauten für irgendwelchen Kurzevents, deren Installationen niemand mehr danach benutzt. Warum kommt ist noch niemand darauf gekommen, dass man vorhandene Infrastrukturen nutzt und ausbaut und wenn keine vorhanden sind, dann hat das Land auch nicht als Autragungsort zu dienen.

  18. Manfred Diehl

    @Hans Frieder Leistner #41 … Ohne Ansporn würden die Menschen heute noch in Höhlen hausen … Nicht einmal das! Ohne Ansporn bzw. Selektionsdruck hätten wir noch nicht einmal das Primatenstadium erreicht.

  19. Roland Meinhardt

    Was für eine kolosale Geldverschwendung. Zum Glück war man in Hamburg schlauer und hat sich gegen diesen Wahnsinn ausgesprochen.

  20. Mark Schmitz

    Das war doch auch das Ziel. Mit Steuergeldern bauen Bauunternehmen, die nach den Spielen verfallen. Großer Profit und keine Gewähleitungsansprüche für Pfusch am Bau ... muss halt nur ein paar Wochen haten. Alles was übrig bleibt ist moderne Kunst 8)

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