Schweden hat sich für die WM 2018 in Russland qualifiziert und Italien ins Tal der Tränen geschickt. Über all der Freude schwebt eine große Frage: Kehrt nun Zlatan Ibrahimovic ins schwedische Nationalteam zurück?

Nach dem Abpfiff gab es für das Dreikronen-Team kein Halten mehr. In ihrer unbändigen Freude darüber, den Favoriten Italien geschlagen und sich für die WM 2018 in Russland qualifiziert zu haben, zerlegte das Team sogar den Übertragungstisch des Senders Eurosport.


Ein einziges Tor im Hinspiel genügte den im Rückspiel aufopferungsvoll mauernden Schweden für die Qualifikation. Mit nur einem Tor wird man bei der Weltmeisterschaft jedoch nicht allzu weit kommen.

Und so war es fast unausweichlich, dass rund um die schwedische Nationalmannschaft nun eine große Frage entbrannt ist: Kommt Zlatan Ibrahimovic zurück?

Eigentlich ist es kaum vorstellbar, dass sich der große Zlatan, der derzeit nach einem Kreuzbandriss an seinem Comeback für Manchester United arbeitet, diese einmalige Chance entgehen lässt.

Berater befeuert Comeback-Gerücht

Er selbst twitterte kurz nach dem Schlusspfiff ein Bild der feiernden Schweden mit dem Kommentar "We are Zweden" - "Wir sind Zchweden". Das "Z" steht dabei natürlich für Zlatan.


Sein Berater Mino Raiola befeuert die Gerüchte um eine mögliche Rückkehr des Superstars zusätzlich. "Wenn es nach mir geht, würde ich ihn persönlich dort abliefern", erklärte Raiola in einer SMS an die schwedische Zeitung "Expressen".

Schwedens Nationalspieler Sebastian Larrson wollte sich auf ein Zlatan-Comeback angesprochen hingegen noch nicht äußern. "Mit dieser Frage beschäftigen wir uns ein anderes Mal", erklärte er. Und auch Schwedens Sportdirektor Lars Richt ließ sich nicht zu einer definitiven Antwort hinreißen: "Das ist doch klar, dass ich dazu nichts sagen kann. Wir feiern heute und sprechen nicht über das nächste Jahr. Jetzt ist jetzt. Lasst uns das hier genießen."

Ein Dementi hört sich dennoch anders an.

Ibrahimovic hatte seine Nationalmannschaftskarriere nach dem Ausscheiden der Schweden in der Gruppenphase bei der EM 2016 in Frankreich für beendet erklärt. In seinem Abschiedspost schrieb er damals: "Ich bin Schweden." (ska)

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