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Am 10. August startet die neue Saison der Premier League. Dann wird es auch für einige deutsche Spieler ernst. Diese Fußball-Profis aus Deutschland kicken in England um den Titel.

Mesut Özils Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft sorgte in den vergangenen Wochen für viel Gesprächsstoff. Ob die Debatte um seine Person die Leistung des 29-Jährigen beim FC Arsenal beeinflussen wird, bleibt abzuwarten. Seit 2013 spielt der gebürtige Gelsenkirchener für Arsenal. Özils Vertrag dort läuft noch bis 2021.
Seit 2016 spielt Ilkay Gündogan für Manchester City. Er könnte wohl auch in einer anderen europäischen Top-Liga spielen. In den letzten Wochen soll Inter Mailand heftig um ihn gebuhlt haben. Doch er ist eine der großen Stützen im Team von Pep Guardiola, der wohl noch lange auf Gündogan setzen wird.
Für Liverpool-Keeper Loris Karius lief es zuletzt gar nicht gut. Nach Fehlern im Champions-League-Finales gegen Real Madrid hagelte es Kritik an dem 25-Jährigen. Dann verpflichtete Liverpool auch noch den brasilianischen Nationalkeeper Alisson Becker als Nummer eins. Gerüchten zufolge soll sich Karius nach einem neuen Klub umgesehen haben, bleibt nun aber doch erstmal in der Premier League.
Auch Bernd Leno hat seinen Platz zwischen den Torpfosten aktuell nicht sicher. Der 26-Jährige wechselte dieses Jahr von Leverkusen zum FC Arsenal. Dort versucht er aktuell Petr Cech als Nummer eins abzulösen. Ob seine Leistung dafür reicht, wird sich erst noch zeigen.
Schon seit zwei Jahren ist Shkodran Mustafi bei Arsenal. Doch auch der Innenverteidiger ist nicht ganz unumstritten. Unter Neu-Trainer Unai Emery muss sich Mustafi nun erneut unter Beweis stellen. Offiziell läuft sein Vertrag bei den Gunners noch bis 2021.
Antonio Rüdiger läuft seit Sommer 2017 für den FC Chelsea auf. Zuvor spielte der gebürtige Berliner für den AS Rom, davor wiederum beim VfB Stuttgart.
Weniger bekannt dürfte sein, dass auch Pascal Groß seit 2017 in der Premier League spielt. Er wechselte nach dem Abstieg von Ingolstadt zu Brighton & Hove Albion. Bei den Seagulls entwickelte er sich seitdem zu einem wichtigen Teil des Kaders. Mithilfe seiner sieben Tore und acht Vorlagen konnte sich der Verein den Verbleib in der Premiere League sichern.
Mit Schalke ging Max Meyer im Streit auseinander. Nach langer Suche nach einem neuen Verein ist er nun bei Crystal Palace - auch wenn der Transfer nicht ganz ohne Fehler verlief: Bei der offiziellen Verkündung von Meyers Verpflichtung verwechselte Crystal Palace ihn in einem Artikel auf der Homepage des Vereins mit Joshua Kimmich.
Auch Weltmeister Andre Schürrle wird 2018 für einen englischen Verein auflaufen. Der 27-Jährige steht nun beim FC Fulham unter Vertrag. Dort wird er als Leihgabe vom BVB zunächst für zwei Jahre spielen. Bei Sky begründete Schürrle den Wechsel damit, dass er "einen Tapetenwechsel und raus aus Deutschland" wollte.
Obwohl er bei der WM 2014 nicht zum Einsatz kam, darf sich Erik Durm ganz offiziell als Weltmeister nennen. Dieses Jahr gab der BVB seinen Wechsel zu Huddersfield Town bekannt. Bei den Borussen hatte Durm im letzten Jahr verletzungsbedingt kein Spiel absolviert. Auf der Insel will der 26-Jährige jetzt durchstarten - um vielleicht auch wieder in die Nationalmannschaft zurückzukehren.
Auch der Trainer von Huddersfield Town hat deutsche Wurzeln. Der in Frankfurt geborene David Wagner besitzt zudem die amerikanische Staatsbürgerschaft. Unter seiner Leitung gelang 2017 der Aufstieg der Mannschaft in die Premier League. Schon damals stand mehr als einer Deutscher im Kader.
2016 wechselten gleich vier Deutsche dorthin. Chris Löwe ist einer davon. Der Linksverteidiger stand zuvor beim 1. FC Kaiserslautern unter Vertrag.
Michael Hefele spielt ebenfalls seit 2016 bei Huddersfield. Seit seinem Wechsel nach England fiel der gebürtige Pfaffenhofener allerdings verletzungsbedingt längere Zeit aus. Sein Vertrag bei Huddersfield läuft noch bis 2019.
Nummer drei der Deutschen bei Huddersfield ist Collin Quaner. Der 27 Jahre alte Stürmer stand zuvor bei Union Berlin unter Vertrag.
Im Finale der Aufstiegs-Playoffs 2017 wurde Christopher Schindler zum Held von Huddersfield. Beim Elfmeterschießen gegen den FC Reading traf der Münchner zum entscheidenden 4:3 für die Terrier. Mit seinem Tor sicherte er dem Verein den Aufstieg in die Premier League - zum ersten Mal seit 45 Jahren. Vor seinem Wechsel 2016 spielte Schindler für 1860 München.
Neben Wagner ist derzeit noch ein weiterer deutscher Trainer in der Premier League aktiv. Seit 2015 trainiert Jürgen Klopp den FC Liverpool - und ist längst nicht nur eine Ikone, sondern auch das deutsche Aushängeschild in der Premier League.

Comments

  1. Roland Hoff

    *voran

  2. *****

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  3. Guenter Braune

    Ein Spieler in einer Mannschaft und meist eh nur der Wassertraeger und nicht der, der aufmischt! Journalisten im Sommerloch ... Legen wir mal noch eine Schippe drauf? Warum wird eigentlich nicht von den 7 EM aus Glasgow und Berlin berichtet? Verdienen keine Millionen, man erwartet aber Medaillen und erst recht bei den Olympischen Spielen. Warum nicht auch von diesen aufmischenden Fussballspielern ... Rennen da aber nicht mit? Sportler - dabei sollte doch die Teilnahme an der Olympiade erstrebenswert sein. Nur nicht in Deutschland und bei seinen Fussballern.

  4. Paul van Rossum

    Merkwürdig, dieses "Wir"... das wird in jedem Land verwendet, ich erfahre es als totaler Unsinn. Erinnere mich noch sehr wohl bei einer Olympiade so irgendwo um 1984, da gab's ein Alletikwettbewerb woran ein Deutscher aus Speyer teilnam, ein Amerikaner aus Torrance (Vorstadt von Los Angeles) und ein Niederländer der irgendwo nördlich von Alkmaar stammte. Wir haben zuvor in Torrance gewohnt und ich wußte zufällig das ich ab der Straße wo der Mann wohnte täglich vorbeifur, danach wohnten wir in Germersheim/Rhein, jeden Samstag machten wir unsere Enkäufe in Speyer. Nördlich von Amsterdam war ich nie gewesen, aber nur wegen meine Reisepaß sollte ich mir dann wünschen daß nicht der Deutsche oder der Amerikaner sondern dieser Mann gewinnen sollte? Die reinste Wahnsinn! Blödes Nationalismus macht soviel schönes kaputt!

  5. *****

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  6. Peter Bloofeld

    Das sind keine echten Deutsche !!!

  7. *****

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  8. Hinnerk Janssen

    Es ist bestimmt eine besondere Herausforderung, im Ausland zu spielen. Und in England gibt es keinen Deutschen-Bonus, das ist mal sicher. Wer sich da durchsetzt, dem kann man nur gratulieren. Hallo Herr Bader,1... ich kann mich nicht erinnern, dass Herr Grindel etwas von "Nationalstolz wieder gewinnen" gesagt haben soll. Hätte er es gesagt, würde er seit Wochen "gegrillt". Doch selbst wenn man unterstellt, in dieser (anscheinend nicht getätigten) Aussage steckt auch nur etwas Wahrheit, wer redet dann von Menschen mit weißer Hautfarbe oder Müller, Meyer, Schulze? Nein, es geht schlichtweg um die Identifikation mit Deutschland und den Deutschen und das kann auch ein Spieler mit dunkler Hautfarbe.

  9. Eduard Bader

    Hallo Zusammen. 1. Wenn ich mich nicht irre, fast die ganze WM Mannschaft von 1990 war im Ausland unterm Vertrag. Damals haben die Italiener die größten Summen zahlen können, heute sind es Engländer. Damals haben die Italienischer und spanischer Clubs oft die CL gewonnen, heute sind es englischer und spanischer Clubs. Bei der EM oder WM hat es kaum eine Rolle gespielt. Entweder hat eine Nation 5-6 Weltklasse, hoch talentierte Spieler oder nicht. Da kannst du erfinden was du willst, Talent wird in die Wiege gelegt und später geformt und vermarktet, nicht umgekehrt... 2. Wenn allerdings unsere sehr unbewegliche und konservativer DFB Chefs wollen, dass ein deutsche Club die CL gewinnt, müssen sie was einfallen lassen. Z.B. eine 30 Sek Werbungspause pro einer Halbzeit, wie beim Eishockey. Das merkt keine Sau, aber die Einnahmen werden enorm. Endlich mal 51% Regelung aufheben. Armer Thomas Strunz hat schon bestimmt Halsweh wie oft er darüber in der letzten Jahren sprach und keine will ihn zuhören... 3. Vor Kurzem hat DFB Chef sich zum Thema geäußert: wir sollen unsere nationale Stolz wieder gewinnen o.ä. Weißt er selber wovon er gesprochen hat und was das alles bedeuten soll - "Deutsche Spieler" ? Darf nur ein Spieler mit weißer Hautfarbe bei der Nationalmannschaft spielen, oder eine mit typisch deutschem Name wie Schäfer, Mayer, Beckenbauer usw :)? Was für ein Quatsch und das von einem DFB "Präsident". Keine Ahnung, kein eigenen Standpunkt - GARNICHTS! Weiberklatsch.

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