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Bayern-Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt hat sich in seiner Biographie sehr kritisch über Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola geäußert. Der Mediziner unterstellt dem Katalanen ein schwaches Selbstbewusstsein und berichtet über zahlreiche Streits, die er mit Guardiola austrug.

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Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt hat den seit Jahren andauernden Streit mit Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola neu angefacht. "Ich halte Pep Guardiola für einen Menschen mit einem schwachen Selbstbewusstsein, der alles dafür tut, um andere darüber hinwegzutäuschen", zitiert die "Bild" den langjährigen Bayern-Mannschaftsarzt aus dessen bald erscheinender Biographie "Mit den Händen sehen: Mein Leben und meine Medizin". Müller-Wohlfahrt weiter: "Er scheint deshalb in ständiger Angst zu leben, nicht so sehr vor Niederlagen, sondern viel mehr vor dem Verlust von Macht und Autorität."

Der 75-Jährige spricht von schwerwiegenden zwischenmenschlichen Problemen, die beide miteinander hatten. "Er wusste alles besser: Fünf Minuten Aufwärmen im Schnelldurchlauf, das musste reichen. Doch das konnte nicht gut gehen", schreibt Müller-Wohlfahrt.

Aussprache eskalierte

Der Mediziner berichtet, dass es mehrfach zu Streits gekommen sei. Eine geplante Aussprache sei eskaliert. "Ich habe Guardiola angeschrien und dann derart mit der Faust auf den Tisch gehauen, dass die Teller und Tassen nur so gescheppert haben. Zum ersten Mal in all den Jahren bin ich laut geworden."

Müller-Wohlfahrt habe nicht begreifen können, "dass ein Trainer, der so viele Lebensjahre zählte wie ich Berufsjahre bei den Bayern, mir und meiner Erfahrung keinerlei Gehör schenkte".

Als Guardiola den Bayern-Doc im April 2015 für die Champions-League-Hinspiel-Niederlage beim FC Porto verantwortlich gemacht hatte, zog Müller-Wohlfahrt die Konsequenzen und schmiss seinen Job beim FCB hin. Guardiola hatte ihm vorgeworfen, dass die Bayern-Spieler in einem schlechten körperlichen Zustand seien und die Verletzungen der Münchner Profis deutlich dauern länger dauern würden als in Spanien.

Seit Ende 2017 ist Müller-Wohlfahrt wieder als Bayern-Arzt tätig. (tfr)

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Comments

  1. Ulrike Höber-Original

    #9+#13+#15+--(#17)"" Bernhard Maier"" Solltest dir einen anderen Ton angewöhnen. July , ich erkenne dich hier schon wenn du dir die Tastatur zum schreiben zurecht rückst. Nur armselig.

  2. Manfred Halleck

    Hat irgendjemand der User hier das Buch gelesen?? Muss man das lesen?? Hat MW immer noch nicht genug verdient?? Spielen verletzte Eitelkeiten mit?? Fragen über Fragen! Wenn ich mir MW, mit seinen gefärbten Haaren und krampfhaft jugendlichen Aussehen vorstelle, so glaube ich zumindest, dass meine letzte Frage angebracht ist!

  3. Walter Reichenbach

    Die Kampagne "me too" bezieht sich auf die letzten 30 Jahre! MW ist da deutlich fortschrittlicher - er geht nur vier Jahre zurück! Was soll das Ganze MW - verletzte Eitelkeiten????????????????????????

  4. Hans Bauer

    Eine üble Nachrede von Dr.Hans Müller-Wohlfahrt.Ein Chemiecocktail,ohne besondere Rücksicht auf die schlimmen möglichen Nebenwirkungen,nur um möglichst schnell Spieler wieder fit zu bekommen,war sicher nicht im Interesse von Pep. Gerhard Rasch;Zu den medizinischen Erfolgen von Dr.Müller-Wohlfahrt.Wird überhaupt von den medizinischen Nebenwirkungen seiner Behandlungen gesprochen bzw.berichtet.Guardiola hatte Insiderkenntnisse,die wir alle nicht haben und hatte ein sehr großes Interesse am Erfolg des FC Bayern und der Gesundheit der Spieler.Er hat sich sicher nicht umsonst und so zum Spass beschwert. Die Bildzeitung hat die größte Auflage.Ist die Bildzeitung deshalb eine gute Zeitung?

  5. Ulrike Höber-Original

    #6 Timmann Sehr guter Kommentar von ihnen. So wie es aber ausschaut kann die Wahrheit nicht jeder vertragen. Daumen hoch.👍

  6. Gerd Hausmann

    Ulrike Hoeber-Original. Sie müssen im Tal der Ahnungslosen gewohnt haben und ein stabiler Zugang zu Fernsehen und Internet ist ihnen offenbar immer noch nicht zugänglich. Nicht die Anzahl ihrer Kommentare ist entscheidend sonder der Inhalt. Ein schönes Leben noch.

  7. Thomas Welsch

    @ Erik Karlsson Danke sehr, ein erfrischender Kommentar!

  8. *****

    Dieser Kommentar wurde gesperrt und wird deshalb nicht angezeigt.

  9. Erik Karlsson

    Für die Zeit, in der ich Bundeskanzler sein werde, kündige ich hiermit vorab das totalitäre Biografie-Schreibverbot für alle Sportler, Sportärzte und Sportlehrer an. Verstöße werden mit Zwangsversetzung zum HSV und Gedichtslesungen von Lothar Matthäus bestraft.

  10. Bernhard Meier

    @Ulrike Höber-Original (#12): Man merkt sofort das sie sich nicht ein bisschen mit der Materie beschäftigt haben. Also seien sie in Zukunft lieber still, ehe sie weiter so einen Quark ablassen! ;-)

  11. Erika Kerschgens

    #11 xxxx ....ein Anwalt!

  12. Bernhard Meier

    @Erika Kerschgens (#10): Oh, ist da jemand beleidigt? Wie süß. ;-)

  13. Ulrike Höber-Original

    #3 Hausmann Was ist nur bei den Bayern los ?? Da tritt ja jeder gegen jeden nach. Schlimm, einfach schlimm . Hätte ich von MW jetzt so nicht erwartet. Da liegt die Vermutung von #4 wohl richtig. Ob Guardiola jetzt allerdings andere Clubs schädigt, was sie ja gut fänden, sei dahin gestellt. Momentan führt er die Premier League mit M City, mit 16 Punkten Vorsprung an. Denke die Profis auf der Insel sind da einfach besser im nehmen, als die in Bayern.

  14. Michael Schütz

    @Erika Kerschgens #2 @Sacha Diaz Y Rodriguez #4 Und was soll das mit "Nachtreten" zu tun haben? Müller-Wohlfahrt ist damals als Mannschaftsarzt wegen unüberbrückbarer Differenzen zu Garidola spektakulär zurückgetreten, hat sich aber dann jahrelang sehr zurückgehalten, was durchaus im Interesse des Vereins war. Das sollte man als erstes hoch anerkennen und so handelt auch nur ein Mensch mit einem echten, starken Selbstbewusstsein. Hätte er nach seinem Rücktritt offensiv die Öffentlichkeit gesucht und DAMALS gegen Gardiola polemisiert, so hätte man tatsächlich von "Nachtreten" sprechen können. Wenn er jetzt - nach fast 3 Jahren, und nachdem Gardiola schon lange nicht mehr Trainer beim FCB ist - eine Biographie schreibt, gehört diese seinerzeitige spektakuläre Entscheidung selbstverständlich in diese Biographie. Würde er nichts dazu schreiben, wäre das sehr verwunderlich und man könnte es ihm berechtigt als Schwäche auslegen. So lange er sachlich und bei den Tatsachen bleibt, die damaligen massiven Differenzen aus seiner Sicht beschreibt und seine Entscheidung begründet, ist dagegen absolut nichts einzuwenden. Ein "Nachtreten" erfolgt im Übrigen immer im Affekt, also sofort und als extreme, unkontrollierte emotionale Reaktion. Nach drei Jahren kann davon wohl keine Rede mehr sein.

  15. Erika Kerschgens

    #7 Kaufen Sie das buch, in München bei Huggendubbel oder In Aachen - bei der Meyrischen, viel SPASSSS.

  16. Bernhard Meier

    @Dirk Timmann (#6): Was der Pep bei ManCity macht hat noch nichts zu heißen. Sie sind wohl zudem viel eher ein charakterlicher 'Lutscher'! Zu guter letzt gibt es da überhaupt keinen Widerspruch zwischen den beiden Aussagen. Sie sollten mal genauer lesen, anstatt hier hirnlos rumzuätzen! >.<

  17. Stefanie Wiesenthal

    #4: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal das Maul halten!

  18. Bernhard Meier

    @Gerd Hausmann (#3) und Manfred Rasch (#5): Das haben sie wunderbar gesagt! Freut mich sehr! ;-) / @Erika Kerschgens (#2) und Sacha Diaz Y Rodriguez (#4): Der Müller Wohlfahrt schreibt doch nur in seinem Buch die Fakten und Erlebnisse auf, die es seinerzeit gab. Das hat nichts mit nachtreten zu tun! Vielleicht seid ihr ja auch nur zwei rosarote Brille tragende Pep Guardiola Fans. Wer weiß... ;-D

  19. Dirk Timmann

    "Der Mediziner unterstellt dem Katalanen ein schwaches Selbstbewusstsein ... " Seltsam - mit diesem "schwachen Selbstbewusstsein?" steuert er ManCity aber recht souverän durch die englische Liga - auch durch die CL. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt mag zwar ein guter Sportmediziner sein - ansonsten ist er in meinen Augen charakterlich ein ziemlicher "Lutscher". Und übrigens, #3, Gerd Hausmann, Ihr Ausdruck "Alfamännchen" steht ja in völligem Widerspruch zu dem von Müller-Wohlfahrt geäußerten "schwachen Selbstbewusstsein".

  20. Manfred Rasch

    wieso nachtreten? Zum damaligen Zeitpunkt hat er sich nicht geäußert, hat seine Konsequenz aus der zerrütteten „Beziehung“ gezogen. Jetzt schreibt er über sein Leben und das erlebte. Da gehören auch negative Erlebnisse dazu. Und hätte PG recht, würden mit nichten sich so viele erfolgreiche Sportler immer wieder von MW behandeln lassen. MW hat nachweislich medizinische Behandlungserfolge, ob bei Bayern der Nationalmannschaft oder Weltweit.

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