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Nach sieben Jahren bricht Bernd Leno jetzt seine Zelte bei Bayer Leverkusen ab. Zum 1. Juli wechselt der Torhüter zum FC Arsenal und verstärkt dort die deutsche Enklave um Mesut Özil und Shkodran Mustafi.

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Der Wechsel von Torwart Bernd Leno vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen zum FC Arsenal in die englische Premier League ist perfekt. Beide Clubs gab den Transfer am Dienstagabend offiziell bekannt, nachdem der 26-Jährige den Medizincheck erfolgreich absolviert hatte. Leno erhält einen Fünfjahresvertrag bei den Londonern. Zur Ablösesumme wurden keine Angaben gemacht. Englische und deutsche Medien berichteten von bis zu 25 Millionen Euro, abhängig von Erfolgsprämien.

Emery freut sich auf Leno

Confed-Cup-Sieger Leno, der in Leverkusen noch einen Vertrag bis 2020 und den Sprung in den endgültigen WM-Kader verpasst hatte, wird damit nach Jens Lehmann der zweite deutsche Torwart beim FC Arsenal. Für Leverkusen spielte er sieben Jahre und absolvierte 233 Erstligaeinsätze. "Bernd ist ein Torwart mit großer Qualität und viel Erfahrung. Wir freuen uns auf ihn", sagte der neue Arsenal-Trainer Unai Emery.

Beim FC Arsenal soll Leno in Zukunft die Nummer eins werden. Die war zuletzt der 36 Jahre alte Tscheche Petr Cech, der noch für die kommende Saison einen Vertrag hat. Das trifft auch auf Vertreter David Ospina zu.

Die Zukunft nach 22 Jahren mit Arsène Wenger als Coach soll nun der Spanier Emery gestalten, für den bei Paris Saint-Germain nach dem Meistertitel das Aus kam. Der 46-Jährige hat in Leno offenbar den Wunschkandidaten für das Tor gefunden. Emery verpflichtete für den Neuanfang bereits den Schweizer Stephan Lichtsteiner für die Defensive. Auch der Grieche Sokratis von Borussia Dortmund wird seit längerem als Zugang gehandelt.

Zuwachs für die deutsche Arsenal-Enklave

Zum Arsenal-Kader gehören zudem die deutschen Profis Mesut Özil und Shkodran Mustafi. Per Mertesacker ist zukünftig für den Nachwuchs des Clubs zuständig. Für das Scouting ist seit vergangener Saison der ehemalige Dortmunder Talentspäher Sven Mislintat tätig.

Der frühere Nationaltorwart Jens Lehmann arbeitet hingegen nicht mehr als Assistenztrainer beim FC Arsenal. Das gab der Club der Premier League am Dienstag bekannt. Lehmann war im Sommer vor einem Jahr als einer der Assistenten von Wenger eingestellt worden. Er hatte von 2003 bis 2008 und 2011 bei Arsenal als Keeper unter Vertrag gestanden. (mss/dpa)

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Comments

  1. Hübschmann Börne

    Da kann Leverkusen zufrieden sein, für diesen Fliegenfänger (siehe Confed-Cup) noch Geld zu bekommen. Arsenal ist wohl das Auffangbecken. Vielleicht merken die Verantwortlichen dort auch, dass sich Özil wie ein "toter Frosch" (Zitat Mario Basler) auf dem Platz bewegt. Die Fans haben das ja schon lange mitgekriegt. Mustafi habe ich lange nicht gesehen, kann den also nicht einschätzen.

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