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Die Formel-1-Saison neigt sich dem Ende entgegen. Ferrari ist Mercedes in diesem Jahr deutlich näher gekommen, jubeln dürfen am Ende aber dennoch Lewis Hamilton und sein Team. Wir blicken auf die Saison 2018 zurück.

Beim Saisonauftakt in Melbourne sah lange alles nach Lewis Hamilton als Sieger aus. Doch eine durch Romain Grosjean ausgelöste VSC-Phase nutzte Ferrari für den Reifenwechsel bei Sebastian Vettel. Der Deutsche kam vor Hamilton zurück auf die Strecke.
Die Führung verteidigte Vettel bis ins Ziel. Hinter Hamilton wurde Vettels Teamkollege Kimi Raikkönen Dritter.
In der Wüste von Bahrain konnte Vettel auch das zweite Rennen der Saison gewinnen. Der Heppenheimer fuhr mit 0,699 Sekunden Vorsprung auf Valtteri Bottas ins Ziel.
WM-Rivale Lewis Hamilton kämpfte sich von Startplatz neun noch bis aufs Podium vor, obwohl er in Runde zwei mit Max Verstappen kollidierte.
Auch in China stand Verstappen wieder im Mittelpunkt des Geschehens. Während einer Safety-Car-Phase wechselten der Niederländer und sein Teamkollege Daniel Ricciardo auf Soft-Pneus und arbeiteten sich im Anschluss durch das Feld. Der junge Verstappen leistete sich dabei wieder einige Patzer und räumte bei einem übermotivierten Manöver Sebastian Vettel ab.
Ricciardo fuhr dagegen fehlerfrei und gewann das Rennen schließlich vor Bottas und Raikkönen. Auch bei seinem sechsten Formel-1-Sieg trank der Australier den Champagner aus seinem Rennschuh. Die WM-Rivalen Hamilton und Vettel landeten auf den Plätzen vier und acht. Damit verteidigte Vettel seine Führung in der Gesamtwertung.
Rennen vier im Jahr 2018 und zum vierten Mal ist Verstappen in einen Unfall verwickelt. Auf dem Stadtkurs von Baku crashte der 21-Jährige ausgerechnet mit seinem Teamkollegen. Beide Red-Bull-Piloten schieden aus.
Lewis Hamilton sicherte sich hingegen seinen ersten Saisonsieg. Nachdem Vettel lange in Führung gelegen hatte, wollte er nach der Safety-Car-Phase, die durch den Crash von Verstappen und Ricciardo ausgelöst wurde, möglichst schnell am führenden Bottas vorbei. Der Versuch ging schief, Vettel verbremste sich und fiel auf Rang vier zurück. Kurz vor Ende holte sich Bottas einen Plattfuß und schied aus. Neben Hamilton komplettierten Raikkönen und Sergio Perez das Treppchen.
Beflügelt von seinem Sieg in Baku und der Führung in der Gesamtwertung gewann Hamilton auch in Barcelona. Mercedes feierte dabei einen ungefährdeten Doppelsieg. Dritter wurde Max Verstappen. Sebastian Vettel musste sich mit Platz vier begnügen und büßte weitere Punkte im WM-Kampf ein.
Auf dem legendären Stadtkurs von Monaco war auch in diesem Jahr wieder Spannung geboten. Ricciardo gewann den Start vor Vettel und Hamilton. Ab Mitte des Rennens hatte der Australier mit Motorenproblemen zu kämpfen. Trotzdem verteidigte er seine Position bis ins Ziel und gewann vor Vettel und Hamilton.
Nach der Siegerehrung sprang Ricciardo in den Pool auf dem Dach der Energy Station im Hafen und ließ sich von seinem Team feiern.
In Montréal schlug Vettel zurück und gewann das Rennen souverän vor Valtteri Bottas und Max Verstappen. Während Ferrari und Red Bull weiterentwickelte Motoren mit zur Powerstrecke brachten, musste Hamilton sich mit dem alten Aggregat begnügen und wurde nur Fünfter.
Durch seinen dritten Saisonsieg und den 50. seiner Karriere holte sich der Heppenheimer auch die Führung in der Fahrerwertung wieder.
Auf der wieder in den Rennkalender aufgenommenen Strecke im französischen Le Castellet kollidierte der Ferrari-Star direkt nach dem Start mit Mercedes-Pilot Valtteri Bottas. Für den Unfall erhielt Vettel eine Fünf-Sekunden-Strafe. Am Ende reichte es für ihn nur zu Platz fünf...
...während Rivale Hamilton seinen dritten Sieg der Saison feierte und die Führung in der WM wieder übernahm. Verstappen und Raikkönen komplettierten das Podium.
Beim Heim-Grand-Prix von Red Bull im österreichischen Spielberg konnte Max Verstappen seinen ersten Saisonsieg einfahren. Der Niederländer gewann knapp vor dem Ferrari-Duo Raikkönen und Vettel. Trotz des dritten Platzes hatte der 31-Jährige Grund zur Freude, denn...
...WM-Leader Hamilton schied in der 62. Runde wegen eines Defekts aus. Damit wechselte die Führung in der Fahrer-WM erneut. Einen Punkt Vorsprung brachte Vettel mit nach Silverstone - zum Heimspiel von Hamilton.
Das Heimspiel von Lewis Hamilton vermieste Sebastian Vettel mit seinem vierten Sieg. Er gewann vor dem Briten und Raikkönen. Am Start kollidierte der Finne mit Hamilton, weshalb dieser bis ans Ende des Feldes zurück fiel. Mit Platz zwei konnte der Engländer zumindest Schadensbegrenzung betreiben.
Beim Heimrennen von Vettel am Hockenheimring lief lange Zeit alles nach Plan für den Deutschen. Souverän lag Vettel an der Spitze, bis er sich in der 51. Runde in der Sachskurve auf nasser Fahrbahn verbremste und ins Kies flog. Der erhoffte Heimsieg vor ausverkauftem Haus blieb Vettel damit verwehrt.
Lewis Hamilton nahm das Geschenk dankend an und revanchierte sich für die Niederlage in Silverstone. Durch seinen Sieg eroberte der Brite auch die Führung in der Gesamtwertung zurück.

Comments

  1. *****

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  2. Sascha Liechti

    Und wieder hat man gesehen, wieso Bot leider nur Fahrer Nr 2 ist. Er ist einfach zu unkonstant. Ein paar Rennen schneller zu sein reicht nicht um Ham zu verdrängen. Das ab Mitte der Saisson Stallorder gilt, ist das normalste der Welt. Sonst kann ich mich auch nur Herrn Agot anschliesen.

  3. Anja Enns

    #8 Eric Agot - Besser kann man den tatsächlichen Ist-Stand nicht ausdrücken!

  4. Eric Agot

    Wer Lewis kritisiert muss nur anschauen wie Lewis im Regen 2 bis 3 Sekunden schneller als Teamkollege im gleichen Auto fährt, Monaco lässt Grüßen. 80 Pole Positions sind keine Geschenke gewesen. Man kann ein Auto nicht in tausendstell Sekunden einstellen damit Lewis siegt. Die meisten Hamilton Hasser sind nur rassistisch befangene Personen. Wie oft hat Schumi geschummelt und Villeneuve und Hill abgeschossen? Vettel ist nicht schneller als Raikkonen, der mehrmals von Ferrari benachteiligt wird. Zumal Hamilton ist als Rookie 2007 fast Weltmeister geworden, war gleich mit Alonso (2-fach Weltmeister) nach Punkten. Man muss ein talentierter Idiot sein um alle die Fakten die für Hamilton sprechen Überboard zu werfen.

  5. Jürgen Jädtke

    F1 Langweiliger geht nicht! und die Sprüche von Heiko Wasser und dem Danner Einfach unmöglich ABER Schlechter geht immer

  6. Markus Schlaizer

    #4 Wann hat sich Hamilton mal irgendwo reingequetscht? Mir fällt da spontan sein ehemaliger Teamkollege ein,den er mehr als einmal abräumte. Was der F1 fehlt sind Ausnahmetalente und nicht irgendwelche normal begabten Rennfahrer. Hamilton und Vettel sind keine Supertalente. Sie sind schnell wenn du sie ins richtige Auto packst. Ich seh momentan nur einen der das Zeug hat. Verstappen....Obwohl er nicht nur Talent als Rennfahrer hat,sondern auch richtig viel Talent im Scheisse bauen hat.

  7. joshua stern

    Es wird halt alles schlechter.Bei der F1 kanns allerdings nicht weiter abwärts gehen, die ist schon längst unten angekommen. Langweilig, überteuert, manipuliert.

  8. Jürgen Oessenich

    #3: Selten so einen Blödsinn gelesen. MGP hat 1x Stallorder gemacht. Wie oft wurde Kimi eingebremst um Vettel gewinnen zu lassen? Und wie oft hat MGP ihre Fahrer frei fahren lassen? Es gibt halt derzeit keinen Fahrer der an die Leistung von Hamilton herankommt. Vettel ist da garantiert nicht die Nummer 2 und das beweist er immer wieder mit seinen Aktionen. Sowas passiert dem Lewis nicht. Ja er regt sich mal über langsame Autos auf aber wann hat er sich mal irgendwo rein gequetscht wo kein Platz ist, wann hat er sich mal raus gedreht? Das ist alles schon sehr lange her. Sowas wie bei Vettel in Baku 2017 hab ich bei Hamilton in 10 Jahren nicht gesehen. Und die Stallorder war vorletztes Rennen und nicht letztes, dies nur zur Korrektur.

  9. Robby Schubert

    Ja Vettel hat so sich so einige riskante Schnitzer geleistet wie auch die (überbezahlten) Strategen bei Ferrari. Man könnte fast denken, da ist jemand dabei, der bei Mercedes auf der Gehaltsliste steht und das Ganze "mitsteuert", denn der Profiteur Nr. 1 aus diesen Strategiefehlern ist nun mal Mercedes mit Laudas "Lieblingsprinz" Hamilton. Ganz ehrlich: Jeder andere im Feld hat es mehr verdient als dieser verwöhnte, eitle Gockel. Denn wenn man die Rennen verfolgt und Hamilton steht auf dem Podest und mal nicht ganz oben, sondern auf 2 oder 3, zieht er ein Gesicht zum Reinhauen. So verhält man sich nicht als "fair english sportsman". Dagegen z.B. ein Danny Ricciardo, ein Sergio Perez oder ein Max Verstappen - die feiern in jedem Fall. Und Bottas, der arme "Wasserträger" macht gute Miene zum bösen Spiel. Was hat Toto Wolff am Beginn der Saison getönt? "Wir lassen unsere Fahrer ihr Rennen fahren. Hahaha- selten so gelacht - haben wir ja letztes Rennen gesehen - Bottas ist fast stehengeblieben auf der Strecke so dass Laudas "Lieblingsprinz" vorbeifahren konnte und ihm wie so oft per Stallorder quasi alles auf dem Silbertablett serviert wird. Ist alles nur noch ein einziges scheinheiliges Schmierentheater beim silbernen Stern, man muss sich schämen dass sowas aus dem eigenen Land kommt. Man kann nur hoffen, dass Bottas irgendwann mal "aufwacht", sich a'la Alonso nix mehr sagen lässt und dem lieben Teamkollegen gehörig um die Ohren fährt - denn er kann es ja, das haben wir nicht nur einmal gesehen.

  10. Markus Schlaizer

    Saison 2018? Ganz einfach zusammen gefasst: Langeweile pur!!!

  11. Hermann Greiwe

    Es Fehlte zum Titel nur noch das Dran vorbei sein den das dran sein Reicht bei Mercedes mit Hamilton nicht Seb war noch zu oft zu riskanter Fahrweise mit daraus resultierenden Fehler gezwungen. Ferrari muss Technisch und Strategisch noch einiges tun um die Eingespielte Truppe von Mercedes auch in der zweiten Saisonhälfte zu Besiegen . Ich drücke Seb die Daumen das Ferrari im nächsten Jahr das Bessere Team ist er hätte es endlich verdient .

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