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Er muss sich auf sich selbst verlassen: Ein Sanitäter hat in der australischen Wüste einen Herzinfarkt erlitten. Weil weit und breit keine Hilfe in Sicht war, musste er sich selbst retten.

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Ein Herzinfarkt kommt plötzlich: Man spürt ein heftiges Brennen in der Brust und kann vor Schmerzen kaum noch atmen. Ein deutliches Anzeichen für einen Herzinfarkt. Nur - wie verhält man sich nun?

Einen ausgebildeten Sanitäter erwischte es in einer schier aussichtslosen Situation. Er war als Mitarbeiter eines Versorgungspostens alleine in der australischen Wüste unterwegs. Die einzige Möglichkeit zu überleben: Versuchen, sich selbst zu behandeln.

Jede Hilfe wäre zu spät gekommen

Wie das Fachblatt "New England Journal of Medicine" berichtet, musste der 44-Jährige schnell handeln. Das nächste Krankenhaus wäre 150 Kilometer entfernt gewesen.

Der Mann habe sich selbst an ein EKG-Gerät angeschlossen und dadurch gesehen, dass er einen Herzinfarkt erlitten hatte. Kurz entschlossen rief er einen Telemediziner per Videochat an, der ihm durch die nächsten Schritte half.

Der Mann musste sich als nächstes eigenhändig eine Spritze in beide Arme geben, schloss sich anschließend selbst an einen Defibrillator an und nahm Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen. Das Ergebnis: Die Thrombolyse war erfolgreich.

Eine erstaunliche Leistung. Für alle, die keine Ausbildung haben, gilt im Notfall natürlich den Rettungsdienst anzurufen. (dmr)© spot on news

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Comments

  1. chris haake

    das glaube ich leider nicht!

  2. rainer ulrich

    Defibrillator...hab ich immer 2 Stück dabei....falls mal bei einem der Akku leer ist.

  3. Fred Feuerstein

    "Mann rettet sich selbst vor Tod" Das könnte ich auch sein! Ich rette mich auch jeden Tag vor dem (vorzeitigen) Tod durch kräftig Essen und Trinken.

  4. Harald Storck

    MecGyver hätte das auch überlebt.??

  5. Reiner Zufall

    Erna Kajewski*********Es gibt doch Taschen-Defibrillatoren, hat man doch auf jeder Survival Tour dabei. Das auswärtige Amt rät doch: " Immer einen Taschen-Defibrillator dabei zu haben", für alle Fälle.

  6. Frau Schwarz

    Er war als Mitarbeiter eines Versorgungspostens unterwegs... Da hatte er als Sanitäter wohl medizinisches Gerät dabei?! Manchmal hilft einfach Artikel lesen und verstehen, statt zwei Schlagworte rauszupicken, um irgendeinen Schwachsinn von sich zu geben... *facepalm*

  7. Erna Kajewski

    #1 Frau Ditz, wie hat der Mann sich an einen Defibrillator angeschlossen ? Wahrscheinlich hatte er so eine Art Schweizer Messer dabei, wo alle lebenswichtigen Geräte integriert waren.

  8. Dieter Klum

    Na toll - ohne das Equipment wäre er verreckt ! Aber so was hat man natürlich immer dabei !

  9. mario blach

    DAS Wundermittel bei Gefäßverschluss: Medikament gegen Rhythmusstörungen... Selbst nach fast 20 Jahren im Rettungsdienst einer Großstadt erstaunt mich mancher Schwachsinn immer wieder.

  10. Bernd Krüger

    Lautete der Name dieses Australiers etwa ' Crocodile Dundee '?

  11. Ilse Ditz

    Und woher nehme ich in der Wildnis die medizinischen Geräte?

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