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Blechen wegen eines Fotos: Der AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron wird von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble mit einer Geldstrafe belegt. Der Grund: Bystron hatte per Twitter ein Foto seines Stimmzettels bei der Kanzlerwahl gepostet.

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat den Abgeordneten Petr Bystron von der AfD mit einer Ordnungsstrafe von 1.000 Euro belegt - weil Bystron ein Foto seines Stimmzettels, auf dem das "Nein" angekreuzt war, bei der Wahl Angela Merkels zur Bundeskanzlerin auf Twitter verbreitet hat.

Da die Wahl geheim ist, hat Bystron mit der Veröffentlichung seines Wahlzettels gegen die Regularien des Bundestags verstoßen. Der Abgeordnete aus Bayern kommentierte das Foto mit den Worten "Nicht meine Kanzlerin".

Aus der Bundestagsverwaltung hieß es, der Stimmzettel sei trotzdem gültig.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Michael Grosse-Brömer, kritisierte die Aktion. Er sagte: "Die heutigen Vorgänge sind ein weiteres Beispiel dafür, wie sich die AfD im parlamentarischen Alltag selbst disqualifiziert." (szu/dpa)

Die Kanzlerin hat ihre Familie mitgebracht - zum ersten Mal: Bei ihrer Wahl zur Kanzlerin war Ehemann Joachim Sauer erstmals im Bundestag dabei. Ebenso anwesend: dessen Sohn und Merkels 89-jährige Mutter.

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