US-Präsident Donald Trump und Kanadas Premier Justin Trudeau haben bei einem Treffen im Weißen Haus um die Zukunft des Freihandelspaktes Nafta gerungen.

Trump sagte, wenn man Nafta nicht neu verhandeln könne, sei das auch in Ordnung, und es werde beiden Ländern gut gehen.

"Es ist möglich, dass wir zu einem Deal nicht in der Lage sein werden - es ist aber auch möglich, dass wir es sind", sagt Trump. Dritter Nafta-Partner ist Mexiko.

Trudeau lobte die bilateralen Beziehungen Kanadas und der USA, auch wenn es freilich immer etwas zu verbessern gebe. Deswegen freue er sich auf konstruktive Gespräche.

Der Vertrag über das größte Freihandelsabkommen der Welt mit einem gemeinsamen Binnenmarkt aus 460 Millionen Menschen wird auf Betreiben Trumps neu diskutiert.

Trump sieht die Amerikaner im Nachteil und stößt sich vor allem am Defizit im Handel mit Mexiko. Nafta trat Anfang 1994 in Kraft. Die Verhandlungen werden noch Monate andauern.

Es war Trudeaus zweiter Besuch im Weißen Haus unter Trump. Im Anschluss wollte der Premier nach Mexiko weiterreisen.

US-Präsident Donald Trump soll sich einem Bericht zufolge dafür ausgesprochen haben, das Atomarsenal seines Landes um fast das Zehnfache aufzustocken. 


© dpa

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