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Verbale Entgleisung von Donald Trump: Der US-Präsident hat sich erneut abfällig über Migranten geäußert. Bei einem Treffen mit Republikanern im Weißen Haus bezeichnete er Einwanderer als "Tiere".

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US-Präsident Donald Trump hat sich erneut abfällig über Migranten geäußert und einige von ihnen als "Tiere" bezeichnet.

"Es gibt Leute, die ins Land kommen oder versuchen ins Land zu kommen, und wir bringen die Leute wieder außer Landes", sagte Trump am Mittwoch bei einem Treffen mit Republikanern im Weißen Haus. "Man kann gar nicht glauben, wie schlimm diese Menschen sind, das sind keine Menschen, das sind Tiere, und wir bringen sie wieder außer Landes."

Demokraten verurteilen Äußerung Trumps scharf

Demokratische Politiker verurteilten Trumps Äußerungen umgehend: "Einwanderer sind Menschen. Keine Tiere, keine Kriminellen, keine Drogendealer, keine Vergewaltiger. Sie sind Menschen", erklärte der Abgeordnete Jared Polis.

Der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, warf Trump "Lügen" bei den Themen Einwanderung und Kriminalität vor.

Trump versucht mit Rhetorik bei Anhängern zu punkten

Es ist nicht das erste Mal, dass Donald Trump mit seiner harschen Anti-Immigranten-Rhetorik Empörung ausgelöst. Im Wahlkampf brandmarkte er etwa Einwanderer aus Mexiko pauschal als "Vergewaltiger" und "Drogendealer".

Erst Ende April 2017 musste Trump von einem seiner zentralen Wahlkampfversprechen abrücken: Der Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko, die illegale Einwanderer abschrecken soll, war nicht zu finanzieren. An dem milliardenschweren Prestigeprojekt hat Trump aber generell festgehalten.

Für Empörung sorgte 2017 auch einen Einreisestopp für Menschen aus sieben muslimischen Ländern. Es wurde damals von mehreren Richtern blockiert. (mgb/afp/dpa)

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Donald Trump besucht Mauer-Prototypen für Mexiko-Grenze

Zum ersten Mal hat US-Präsident Donald Trump am Dienstag acht Prototypen für eine geplante Mauer an der Grenze zu Mexiko besichtigt. Begleitet wurde der Besuch von Protesten.

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