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Großrazzia im Ruhrgebiet: Die Polizei fahndet nach Betrügern, die Sozialleistungen erschlichen haben sollen. Zahlreiche Wohn- und Geschäftsräume werden durchsucht.

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Behörden in den Ruhrgebietsstädten Essen, Duisburg, Gelsenkirchen und Hagen haben am Donnerstagmorgen zahlreiche Wohn- und Geschäftsräume durchsucht. Das berichtet die "WAZ" in ihrer Online-Ausgabe. Es geht um den Verdacht auf Missbrauch von Sozialleistungen.

"Überprüft werden die Lebensumstände und Angaben von Leistungsbeziehern", zitiert die Zeitung Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit.

Auch Arbeitgeber werden überprüft

Im Verdacht stehen demnach insbesondere zugezogene Personen aus Südosteuropa. Insgesamt mehr als 6.000 Rumänen und Bulgaren könnten trotz einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit ergänzende Leistungen erhalten haben, schreibt die "WAZ".

Zudem sollen knapp 7.000 Minijobber aus diesen Ländern staatliche Unterstützung erhalten haben.

Des Weiteren werden Arbeitgeber überprüft, bei denen laut Schönefeld "der Verdacht besteht, dass sie den unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen in vielen Fällen ermöglichen und Leistungsbezieher illegal beschäftigen". (tfr)

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