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Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Giftanschlag gegen einen russischen Ex-Doppelagenten in England verurteilt. Sie nimmt die Einschätzung der britischen Regierung zur Frage einer russischen Verantwortung "außerordentlich ernst".

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Giftanschlag gegen einen russischen Ex-Doppelagenten in der südenglischen Stadt Salisbury auf das Schärfste verurteilt.

Emmanuel Macron sichert Unterstützung zu

In einem Telefonat mit der britischen Premierministerin Theresa May betonte sie nach einer Mitteilung von Regierungssprecher Steffen Seibert vom Dienstag, sie nehme die Einschätzung der britischen Regierung zur Frage einer russischen Verantwortung für den Anschlag "außerordentlich ernst".

Es liege nunmehr an Russland, "rasche Antworten auf die berechtigten Fragen der britischen Regierung zu geben und der Aufforderung nach vollständiger und umgehender Offenlegung des einschlägigen Chemiewaffenprogramms gegenüber der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OVCW) zu folgen".

Und auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat den Anschlag als einen "nicht hinnehmbaren Angriff" verurteilt. Der Staatschef habe der britischen Premierministerin Theresa May die volle Solidarität seines Landes zugesichert, berichteten Élyséekreise am Dienstagabend.

Die beiden Spitzenpolitiker hätten bereits am Montagabend miteinander telefoniert. Macron habe auch darauf hingewiesen, dass Chemiewaffen nicht unbestraft benützt werden dürften. Macron und May wollten in den kommenden Tagen in engem Kontakt bleiben.

Die britische Regierung sieht in dem Giftanschlag auf den Ex-Agenten Sergej Skripal und dessen Tochter die Handschrift Russlands und fordert von Moskau ultimativ eine Erklärung dazu.  © dpa

Russland hat Großbritannien im Fall des vergifteten Ex-Doppelagenten Sergej Skripal mit Gegenmaßnahmen gedroht, sollte London Sanktionen gegen Moskau verhängen.

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