Weil sie Donald Trump deutlich die Meinung mit ihrem Mittelfinger gezeigt hat, ist eine Frau entlassen worden. Doch viele Menschen scheinen die Meinung der 50-Jährigen zu teilen und starteten eine Spendenkampagne, die bereits mehrere zehntausend Dollar einbrachte.

Ihr Mittelfinger ist als Bild um die Welt gegangen. Als Donald Trump mit einer Autokolonne an einer Frau auf dem Fahrrad vorbeifährt, zeigte sie dem amtierenden US-Präsidenten deutlich mit ihrem Mittelfinger, was sie von ihm hält.

Das fand der Arbeitgeber von Julie Briskman allerdings nicht so lustig. Die 50-Jährige verlor kurz darauf ihren Job. Doch viele Menschen scheinen die Meinung von Briskman zu teilen und solidarisierten sich unter dem Hashtag #her2020.

Fast 72.000 Dollar gespendet

Mittlerweile hat die Netzgemeinde auch eine Spendenaktion für sie gestartet. Durch die Crowfunding-Kampagne "Thank you Julie Briskman" kamen bisher fast 72.000 Dollar zusammen.

Sie selbst bereut ihre Aktion übrigens nicht. Stattdessen teilte Briskman das Bild auf ihrer privaten Facebookseite.

Auch im Interview mit der Fernsehjournalistin Megyn Kelly steht sie zu ihrer Wut auf Donald Trump: "Das war meine Chance, das auszudrücken".

Sie habe an die Migranten gedacht, die Donald Trump aus dem Land werfen will, an die Krankenversicherung, die er abschaffen will und dass große Teile Puerto Ricos nach dem verheerenden Hurrikan immer noch keinen Strom haben. "In gewisser Weise fühle ich mich besser denn je." (arg)

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Comments

  1. mario schedeck

    wow.was für eine heldin.wenn jeder entlassen wird ,der mr.trump den finger zeigt,haben die usa zig millionen arbeitslose mehr.bei den wahlkampfveranstaltungen mit merkel ,ist diese geste hundert-fach zu sehen gewesen,insbesondere im osten der brd.hat da jemand hier im forum infos von entlassungen bzw. daraus resultierende spendenaktionen?

  2. alfred zweistein

    aber ist reich mit 72.000 Dollar ???

  3. Frank Herrfurth

    Vor kurzem lief mir AfD-"Bernd" Höcke in einer Kabarett-Vorstellung über den Weg. Ihm hätte ich am liebsten auch den Stinkefinger gezeigt, aber ich bin gut erzogen und wollte den schönen Abend nicht durch unnötigen Ärger verderben.

  4. Gernhart Reinholzen

    Und immer nur Trumpbashing. Die sollte das mal bei Merkel wagen. Das traut sie sich nicht.

  5. Albert Arndt

    Ich kann die Frau verstehen.Sollte Nachahmer finden,vor allem in Deutschland.Da fahren auch viele Politiker rum die keine Ahnung haben.

  6. Ingo Burk

    Sie kann sich zu unserem Stinkefingerzeiger aus der SPD Gesellen und mit ihm teilen.

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