Loading...

Wer als Mann schüchtern ist, hat nicht gerade leichte Karten bei der Partnersuche. Britische Wissenschaftler haben nun ein Hormon gefunden, das diesen Menschen helfen könnte.

Auch wenn immer mehr Frauen es anders handhaben, gilt für viele noch die alte Flirt-Regel: Der Mann sollte den ersten Schritt machen. Das ist für manche Menschen aber gar nicht so einfach. Schüchternheit kann beim Flirten vieles erschweren.

Aber auch wenn der Mann eine Frau angesprochen hat, können noch Probleme auftreten. Fünf Millionen Männer in Deutschland leiden an erektiler Dysfunktion, in Österreich und der Schweiz sind es jeweils 300.000. Hinzu kommen bei vielen noch Versagensängste oder ein vorzeitiger Orgasmus.

Hormon aktiviert Hirnregionen

Wissenschaftler am Londoner King's College haben nun ein Hormon entdeckt, das bei diesen Problemen Abhilfe schaffen könnte. In einem Experiment mit Mäusen haben sie herausgefunden, dass das Hormon Kisspeptin sowohl das sexuelle als auch das soziale Verhalten beeinflussen kann.

Kisspeptin aktiviert Neuronen in dem Teil des Gehirns, der für Gefühle und Erregung zuständig ist. Bisher wurde das Hormon eher mit den schwierigen Teenager-Jahren in Verbindung gebracht, da die Produktion des Hormons als Startschuss für die Pubertät gilt. Auch bei der Schwangerschaft spielt es eine Rolle.

In ihrer Untersuchung konnten die Wissenschaftler beobachten, wie die männlichen Mäuse, deren Neuronen aktiviert wurden, eher auf weibliche Mäuse zugingen und weniger Angst zeigten.

Erfolg für Männer

Einer der beteiligten Wissenschaftler, Daniel Adekunbi, erklärt: "Bei Männern kommen Angststörungen zusammen mit sexuellen Störungen vor." Kisspeptin steuere laut der Studie auch Ängste in Hinblick auf die Paarung. Das Hormon könne also für einen "maximalen reproduktiven Erfolg von Männern" sorgen.

Die Wissenschaftler werden in Zukunft auch weiterhin das Hormon untersuchen. Wenn sich der Einfluss des Hormons auf das Gehirn auch bei Menschen zeigt, könnte das vielen Männern helfen.

(mh)

Die verschorfte Stelle am Penis tut dem Mann nicht weh, Angst macht sie ihm trotzdem. Eine Geschlechtskrankheit? Seine Ärzte finden eine andere Erklärung - aber erst nach einem Geständnis des Patienten.


Comments

  1. Rainer Pruegel

    Werde ich mal dem schüchternen Thomas in anderem Artikel empfehlen, Vllt. hilfts und er findet auch noch anderes Hobby als Tastatur vergewaltigen:-)))

  2. tom spank

    Partnersuche ist bei dem Menschen so vielfältig, dass auch schüchterne Jungs zum Erfolg kommen. Und erektile Dysfunktion ist ja nun ein ganz anderes Thema. Versagensängste oder ein vorzeitiger Orgasmus, begleiten uns schon seit mehreren Tausend Jahren ... Was soll´s, neuer Versuch - neues Glück !

  3. *****

    Dieser Kommentar wurde gesperrt und wird deshalb nicht angezeigt.

Leave a Reply