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Vier Jahre nach der Ice-Bucket-Challenge taucht eine neue Aktion in sozialen Netzwerken auf, die ebenfalls auf eine Krankheit aufmerksam machen will. Bei der Lemon-Face-Challenge geht es um aggressive Hirntumore bei Kindern.

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Die Ice-Bucket-Challenge ging vor einigen Jahren um die Welt und regte Diskussionen über die Krankheit ALS an, an der auch der mittlerweile verstorbene Wissenschaftler Stephen Hawking litt. Insgesamt wurden dadurch für den guten Zweck über 115 Millionen Dollar gesammelt.

Nun gibt es eine neue Bewegung.

Die Lemon-Face-Challenge

In der Lemon-Face-Challenge kippen sich die Teilnehmer keinen Eimer mit Eiswasser über den Kopf, sondern beißen in eine Zitrone und schießen ein Foto oder drehen ein Video, in dem sie ihr lustig verzogenes Gesicht mit der Welt teilen.

Damit soll auf die Krankheit DIPG (diffus-intrinsisches Ponsgliom) aufmerksam gemacht werden. Es handelt sich um einen aggressiven Hirntumor, der üblicherweise bei Kindern zwischen dem 5. und 9. Lebensjahr auftritt.

11-Jährige nimmt Kampf gegen DIPG auf

Ins Leben gerufen wurde die Lemon-Face-Challenge von der 11-jährigen Aubreigh Nicholas, die im vergangenen September die Diagnose DIPG bekam.

Ihre Charity-Organisation "Aubreigh's Army" hat bereits mehr als 40.000 Dollar durch die Challenge gesammelt. Hilfreich waren da besonders die Clips von Sportlern, die die Sache so richtig ins Rollen brachten.

Der amerikanische Football-Coach Nick Saban machte den Anfang und biss für die Aktion der kleinen Aubreigh in die saure Frucht.

Andere folgten seinem Beispiel, wie die Baseballmannschaft Los Angeles Dodgers. Sie zeigte echtes Fair Play als Team und half beim Spendensammeln. Das geschah mit den Spenden der Ice-Bucket-Challenge.

Noch ist ungewiss, ob die Lemon-Face-Challenge genauso erfolgreich wird wie die Ice-Bucket-Challenge. Mit den Spenden, die 2014 zusammenkamen, wurde eine Studie finanziert, die schließlich ein neues Gen entdeckte, das mit ALS in Zusammenhang steht.

Die Forscher könnten aus den vorliegenden Ergebnissen eine Therapie entwickeln, die Erkrankten hilft.  © 1&1 Mail & Media / CF

Comments

  1. Dietmar Nelle

    es ist zwar für eine gute Sache , aber ich finde es Kindisch!!! kann auch ohne Zitrone ein blödes Gesicht machen.

  2. *****

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  3. Lissy Rosenthal

    Das ist aber nicht neu, das gabs vorletztes Jahr auch schonmal - also das mit der Zitrone.

  4. Günter Paul

    #48Hermann Freise Als ich Ihren Beitrag 46 gelesen habe, dachte ich: Dem Manne muß geholfen werden! Habe dann einiges doppelt geschrieben - damit er das einmal mitkriegt. Selbst web.de/gmx, mit denen ich selten einer Meinung bin, hat festgestellt, dass mit Ihnen was faul ist und Ihren geistigen Erguß gelöscht. Ich habe Sie nicht gemeldet - jeder soll sich auf seine Art und Weise blamieren. ber das hat sich ja nun alles erledigt. Schönen Tag noch - und vor dem nächsten Post Hirn einschalten ( wenn es nicht schon wieder vernebelt ist ).

  5. Hermann Freise

    Günter Paul Nein Nein. Sind. Sind Keine. Keine. Anderen. Anderen. Mittel. Mittel. am .am wirken.wirken. (Sorry ich musste das jetzt alles zweimal schreiben da ich nach dem lesen ihres Beitrages davon ausgehen muss dass, sie geistige Aussetzer haben und sich deshalb wiederholen)

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  8. Irmgard Jacobsen

    WAS FÜR EIN sCHWACHSINN

  9. Eelco Hooijer

    Ich gründe hiermit die #crosstheline-between-sidewalk-and-cycleway-in-germany-challenge. .. Das challenge-Konzept ist ja, ein kleines, kurzzeitiges Opfer für einen guten Zweck zu bringen. Beim Überschneiden der Linie zwischen Rad- und Fußweg in Dtl kann man ganz schön fiese Schelte bekommen, die ein bißchen weh tut. .. Ein guter Zweck muß noch gefunden werden, aber Krankheiten zur Wahl haben wir ja heute reichlich. Und Empfängerkonzerne in der Pharmabranche auch.

  10. Tomio Kawashima

    Das Mitgefühl der Teilnehmer in allen Ehren, aber die Pharmariesen wäre es ein Klacks an sowas zu forschen. Aber weil es unrentabel ist, wirds nicht gemacht.

  11. Manuel Kraft

    Also ich für meinen Teil kannte diese Krankheit nicht, und ich nehme einfach mal an, den meisten hier geht es genauso. Ich finde es gut, dass sich Menschen mit großer Reichweite (und das sind nunmal normalerweise Promis) sich für deren Bekanntheit einsetzen. So kann ich mir jetzt einen weiteren Grund ausdenken, für irgendetwas zu spenden. Ob das nun an das Tierheim Stuttgart geht oder ob ich mir eben ein wisschenschaftliches Institut zur Erforschung der DIPG-Krankheit aussuche, ist dabei unerheblich. Beides (und vieles weitere) ist unterstützenswert. Ich persönlich brauche da auch nicht für in eine Zitrone beißen, es reicht, wenn es dadurch bekannt wird. und @33 Annika Wagner: es gibt explizite Ergebnisse aus verschiedenen Studien (zB hier http://www.stop-als.de/), die den Sinn von solchen Spenden aufzeigen. Ob da jetzt jeder Cent direkt in die Forschung geflossen ist, kann ich nicht beurteilen, aber ohne dies Ice-Bucket-Challenge wäre da bis heute nichts passiert.

  12. Guido Bersieck

    Finde ich vom Prinzip her gut.Allerdings sollten sich daran hauptsächlich diverse Politiker beteiligen , und zwar mehrmals.Ich denke da an Sphan,Seehofer ,Trump,May,Macron,Kim Jung sowie die gesamte AFD-Bagage. Das könnte das Gemüt abkühlen und vielleicht kommen auch mal vernünftige Gedanken heraus

  13. Jonas Gelewski

    Die Challenge ist schon mindestens 3 Jahre alt. Gibt sogar Videos, die das belegen.

  14. Eric Schleicher

    "PinkelinsöffentlicheSchwimmbadvomBeckenrand"

  15. Eric Schleicher

    Ich bin für eine "PinkelistögffentlicheSchwimmbadvomBeckenrand"-Challenge um auf die im Strom der Elektrokabel verlorengenhenden Elektroden aufmerksam zu machen. Man wen interessiert der Mist?

  16. Mike Harry

    Diese Challange braucht kein Schwein und hilft am wenigsten kranke Kinder!!! Bis gerade eben wusste ich nicht mal das die ICE-Bucket Challange auf irgendetwas hätte hinweisen sollen wie ala ALS Kinder o_O.

  17. Rüdiger Brandt

    #11 Corinna Müller Die Frage ist nur, fließen sie? Oder wird das wieder mal nur zur Selbstdarstellung bgenutzt? Schau mal was ich für ein cooler Junge bin. Ich beiße in eine Zitrone und verziehe das Gesicht. Da spende ich lieber weiterhin meine kleinen Beträge für die Obdachlosen und das Tierheim in Stuttgart. Da weiß ich für was ich mein Geld ausgebe. Und alles ohne Selbstdarstellung.

  18. Carlos Mobile

    Herr Fuchsjäger, #10 - schicken Sie ihre Jungs vorbei. Hab' schon einen Eimer Wasser als Spende parat gestellt.

  19. Falko Adler

    Vorgeschobene Gründe um eine narzisstische Selbstdarstellung zu rechtfertigen ... also die YouTube Formel in Reinstform. Schon herrlich wie diese belanglosen Nichtskönner ihre Unfähigkeit ansprechenden Inhalt zu generieren mit diesen inhaltsleeren Aktionen maskieren zu versuchen. Natürlich machen Fake News Platformen fleißig mit !

  20. Annika Wagner

    @Manuel Kraft #25 & @Corinna Müller #27: Nur weil etwas in einem Artikel steht, sollte man es noch lange nicht glauben. Oder wie war das mit der "Erdbebenhilfe" für Haiti?

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