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Sicherheit, Verlässlichkeit und garantierte Leistung: Diese Schlagwörter machten Lebensversicherungen früher zum Verkaufsschlager. Im Zeitalter von Niedrigzinsen fragen sich viele Menschen, ob diese Art der Altersvorsorge überhaupt noch sinnvoll ist. Experte Dr. Berndt Schlemann erklärt die Vor- und Nachteile von Lebensversicherungen.

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Für wen lohnt sich eine Lebensversicherung?

Dr. Berndt Schlemann: Dazu muss man unterscheiden in Risikolebensversicherungen, die das Todesfallrisiko absichern und in "sparende" Lebensversicherungen, die Kapital bilden.

Eine Risikolebensversicherung brauchen vor allem junge Familien, um einen Todesfallschutz zu haben. Eine ansparende Lebensversicherung kann als steueroptimierte Kapitalanlage sinnvoll sein und sichert eine lebenslange Rentenzahlung ab.

Wenn Rendite und Kosten stimmen, lohnt sich eine kapitalbildende Lebensversicherung eigentlich für jeden. Einzige Ausnahme: Wenn jemand später als Rentner von der Sozialhilfe leben muss, ist zusätzliches Sparen nicht sinnvoll, da spätere Zahlungen auf die staatliche Grundsicherung angerechnet werden.

Kann die Lebensversicherung als Altersvorsorge dienen?

Ja, denn genau dafür sind kapitalbildende Lebensversicherungen gedacht, die heutzutage meist als Rentenversicherung abgeschlossen werden. Allerdings sollte man bei seiner Finanzplanung auch andere Anlageformen wie Fonds oder Immobilien in Betracht ziehen, um die Risiken zu streuen.

Worauf muss man beim Abschluss des Vertrages achten?

Wichtig ist, einen Anbieter auszuwählen, bei dem die Rendite hoch und die Abschluss- und Verwaltungskosten niedrig sind. Aber auch eine Reihe weiterer Bilanzkennzahlen sollten in die Entscheidung einbezogen werden, denn die Gesellschaft soll ja in 50 oder 60 Jahren immer noch zahlungskräftig sein.

Entscheidend ist auch die Anlageart (klassisch oder fondsgebunden), die zum Risikotyp des Anlegers (vorsichtig oder risikofreudiger) passen muss.

Zusätzlich sind steuerliche Fragen zu beachten – erfüllt eine flexible Privatrente die eigenen Ziele und Wünsche oder eher eine staatlich geförderte Riester- oder Rürup-Rente oder gar eine Kombination daraus? Deshalb sollte man sich unbedingt fachkundig und unabhängig beraten lassen.

Welche Zusatzpolicen sind sinnvoll?

Der wichtigste zusätzliche Baustein ist die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit, damit eine Erkrankung oder ein Unfall nicht auch noch zur finanziellen Katastrophe führen.

Ist die Lebensversicherung angesichts niedriger Zinsen noch zukunftsfähig?

Ja. Aktuell bieten sparende Lebensversicherungen natürlich deutlich weniger Rendite als früher. Das ist beim Sparbuch aber genauso. Bei einem guten Anbieter bekommt man in einem klassisch verzinsten Tarif immer noch eine Verzinsung von 3,8 Prozent - bei geringem Risiko durch eine Beitragsgarantie.

Ich mache mal ein Rechenbeispiel: Zahlt ein 30-Jähriger 200 Euro pro Monat bis zum Alter von 67 Jahren in die Lebensversicherung ein, ist davon eine Kostenquote von 0,92 Prozent abzuziehen. Mit einer Rendite von 2,88 Prozent ergibt das ein Kapital von fast 157.000 Euro beziehungsweise eine monatliche Rente von knapp 600 Euro.

Angesichts der aktuell historisch niedrigen Zinsen ist das ganz ordentlich - und im Vergleich zum Sparbuch immer noch der Hammer. Dazu kommen staatliche Zulagen und Steuervorteile, die andere Sparformen nicht bieten. Solche Lebensversicherungen gehören aus meiner Sicht deshalb zur persönlichen Finanzplanung dazu.

Kurz und knapp: Wie lauten die Vor- und Nachteile?

Vorteile: sehr sichere Sparform, Absicherung der Hinterbliebenen im Todesfall, lebenslange Rentenzahlung, kann als Kreditabsicherung verwendet werden, steueroptimierter Geldanlage

Nachteile: unflexibler Sparvorgang, Durchhaltevermögen ist gefragt - wird im Kündigungsfall aufgrund der Kosten zum Verlustgeschäft

Dr. Berndt Schlemann ist Jurist und betreibt eine unabhängige Finanzberatung in Köln, die seit Jahren zu den renommiertesten Deutschlands zählt.

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Comments

  1. Adrian Lehmann

    #70 danke für die Informationen. Gut zu wissen, dass dieMakler das nicht mehr dürfen. zu den Depotkosten: Gut möglich, wobei es heutzutage schon gute, kostenfreie Depots gibt, bei denen auch die Sparpläne nichts bzw nur wenig kosten. #71 Ja, an die Zinsen aus dem Beitrag glaube ich auch nicht. Das stimmt wohl, aber ich glaube mehr an Firmen und Produkte, die ich fast jeden Tag nutze (Computer, Webseiten, Lebensmittel etc.) als an Versicherungsfirmen, bei denen sich mein Geld auf magische Weise vervielfältigt (es sei denn, ich lese die 50 Seiten Unterlagen, die ich bei Abschluss bekomme) Ich habe momentan den Großteil in ETFs stecken, wobei Sie Recht haben, auch aktiv gemanagete Fonds können sehr gut sein, davon habe ich auch ein paar. Zum den letzten Sätzen (Risikoanfälligkeit): Das stimmt. Anfangs war ich auch unsicher und wollte ein paar Mal verkaufen. Beste Lösung dafür: Sparplan bei Gehalteingang, Augen zu und durch. Und einfach nicht auf die Kurse achten. ;)

  2. Tobias Ostler

    @Adrian Lehmann: Naja also wenn es wirklich stimmen sollte ist der Garantiezins auch abzüglich Inflation für einen Sicheren Sparer wirklich eine gute Sache. (!Wenn es wirklich stimmt! Für meinen Geschmack bei der aktuelle Zinslage sehr komisch das man einen Brutto Zins von 3,8 % bekommt). Zum Thema Etf kann ich nur sagen Sie gehen hier von einem historischen Wert aus sprich ein blick in die Vergangenheit, ob das für die Zukunft gilt weis keiner. Verstehen Sie mich nicht falsch in investiere auch ein bisschen in ETF´s, jedoch auch mit dem wissen das es nix werden kann, zudem habe ich einen Aktiven Fond kombiniert mit einer BU (Ich weiß Kombi Verträge sind nicht das Ultra... aber wenn ich für den betrag ein bisschen später rausbekomme war es alle mal kein übles Geschäft) und zahle meine 1,5 Zimmer Wohnung ab und bin in der glücklichen Lage noch recht jung zu sein <25 Jahre somit kann man Fehlentscheidungen leichter noch ausbügeln. Was noch zu berücksichtigen ist, ist das manche Leute den druck der Börse nicht aushalten Sie sind Risikoanfälliger somit wäre ein ETF/Aktien Depot ein sicheres Draufzahlgeschäft, wenn man aus Panik unter Verlusten verkauft. Zudem gibt es noch Personenkreise die das Geld auch unter Gewinnen wieder rausnehmen um sich jetzt etwas von diesem Geld zu leisten das beschied bei einer LV nicht so leicht.

  3. Jürgen & Swetlana Thiessen

    #69 " Aber warum noch Provision an den Versicherer abtreten, wenn man das auch bei vielen Banken ohne weitere Gebühren im Depot machen kann? " 1. Der Wechsel des Fonds in einer LV ist auch kostenlos möglich, bei Depot nicht. 2. Die Provision ist im Beitrag der LV reingerechnet und kann (muss natürlich nicht sein) unter Umständen sogar kleiner sein, als die Kosten für Depot. " einige Versicherungen wurden mit bereits als SUPERGUT empfohlen" Entweder war das der Versicherungsvertreter dieser SUPERGUTEN Versicherung oder Makler, der ganz genau wusste, dass im Falle des Abschlusses DIESE Versicherung höhere Abschlussprovision zahlt. Mittlerweile dürfen Makler streng genommen keine bestimmten Versicherer empfehlen, nur Produkte, die aber sehr gut begründet werden müssen und protokolliert.

  4. Adrian Lehmann

    #68 Ja, das kenne ich auch. Aber warum noch Provision an den Versicherer abtreten, wenn man das auch bei vielen Banken ohne weitere Gebühren im Depot machen kann? Habe mich zwar noch nicht so sehr damit befasst, welche Versicherungen welche Fonds anbieten, aber einige Versicherungen wurden mit bereits als SUPERGUT empfohlen, bis sich dann herausgestellt hat, dass dort sogar aktiv gemanagete Fonds drin sind, die 5% Ausgabeaufschlag haben. Somit bezahlt man nicht nur den Versicherer, sondern auch noch den Fondsmanager. Ansonsten stimme ich Ihnen natürlich zu, alles eine Frage der Risikobereitschaft. ;)

  5. Jürgen & Swetlana Thiessen

    #65 Herr Lehmann: "in einen World ETF stecken" Wussten Sie nicht, dass bei einer fondsgebundenen LV Sie Ihre Fonds auch wählen können? Zwar aus dem Portvolio des Anbieters, aber immerhin die Wahl wäre da. Und: LV gibt (im Groben gesagt) zumindest irgendwelche Sicherheiten, die Kapitalanlage - nicht. Zudem für die nicht so risikobereite Kunden steht ohnehin zur Wahl entweder die LV mit ganz kleinen Zinsen oder Depot: weniger Erträge, aber auch weniger Risiken, sein eingestecktes Kapital ganz zu verbraten. Es ist nur die Frage der Risikobereitschaft des Einzelnen.

  6. Jürgen & Swetlana Thiessen

    #66 Rally Lehnert: "Merkt denn das keiner ?" Gut. Es gab einen Schriftsteller. Hieß Nikolai Gogol. Hat ein Roman (nicht bis zum Ende) geschrieben: "Die toten Seelen". Es geht uns hier um eine Person Namens Pljuschkin. Diese Person war so eine Art Messie: alles aufgehoben, nichts weggeworfen. Sogar Essen. Als die Hauptfigur ihn mal besucht, holt er ein 5 Jahre altes Brotlaib mit den Worten: "ist doch noch frisch!" Sicherlich, kann man das Geld in die Güter stecken. Ob das unbedingt Konsumgüter sein müssen??? Schmuck, Juwelen... Aber mal im Ernst: nicht jeder braucht unbedingt eine Lebensversicherung. Nur die LEBENsumstände des Einzelnen ergeben, was für ihn tatsächlich sinnvoll ist. Die Lebensversicherung ist meistens verstanden als reine Geldmaschine. Aber es gibt verschiedene Arten von den Versicherungen, und diese "Geldmaschine" ist nur ein Teil davon, die auch nicht wirklich gut gewartet wurde. Also bevor Sie über Lebensversicherungen allgemein reden, machen Sie sich doch den Überblick, was dazu überhaupt gehört. Und dann kann man über Sinnhaftigkeit/-losigkeit der Lebensversicherungen nachdenken.

  7. Rally Lehnert

    Bitte gebt Euch zu erkennen, für welche Versicherung Ihr hier schreibt. Was bekommt Ihr pro Kommentar ??? Lasst Euch von der Oma den "alten " Sparstrumpf erklären oder kauft Euch langlebige Konsum/Haushaltsgeräte ! Besser kann man sein Geld heute nicht anlegen. Denn wer die Preisentwicklung verfolgt wird erkennen, dass die Esswaren seit 3 Jahren imens teurer geworden sind. Merkt denn das keiner ?? Nein: Der Michel merkt es nicht !!! Na dann schließt mal ne Lebensversicherung ab. Die schmeckt in 20 Jahren besonders lecker.

  8. Adrian Lehmann

    Ich habe hier noch nie was kommentiert, aber dieser Artikel bringt mich mal dazu. Meine Gedanken dazu: RLV kann lohnen, WENN man irgendwen absichern will, ja. LV (und LV als RV) nicht. Jedenfalls nicht für einen selbst, nur die Versicherer stecken sich die Tasche voll. Blablabla, 200€/Monat für 37 Jahre, 2.88% Rendite macht UNGLAUBLICHE 157.000€. NICHT einbezogen sind die durchschnittlichen 2% Inflation. Also reale Rendite nur 0.88%. VIELLEICHT für einige sinnvoller (muss jeder selbst entscheiden, ich zähle mich dazu), wenn noch >30 Jahre bis zur Rente: Einfach jeden Monat den gleichen Betrag (z.B. 200€ wie ich Beispiel) in einen World ETF stecken. Durchschnittliche Rendite seit 1987: 7,96% pro Jahr. Selbst wenn man mit nur 7% rechnet, macht das 384.000€ bei dem oben genannten Beispiel. Selbst bei 5% (Inflation also abgezogen) kommt man noch auf 243.000€.

  9. martin krueger

    "Für einen Aufenthalt in Buntschland zwischen 22:00 und 6:00 Uhr lohnt sich eine Lebensversicherung immer mehr..." wenn sie denn bei terror zahlt. oder bei einzelfällen

  10. Jürgen & Swetlana Thiessen

    #61 Herr Hofmann: " Ich bin auch überzeugt das in Deutschland das ähnlich gehandhabt wird." Klar! Sie ist sogar eine der Voraussetzungen für die Zulassung eines Versicherungsmaklers.

  11. Jürgen & Swetlana Thiessen

    #59 Herr Stindt: " Einzig eine Risiko-Lebensversicherung bringt, zur kurzfristigen Absicherung einer Familie etwas." RLV ist sicherlich eine gute Sache. Das Problem ist, dass gerade kurzfristige Absicherung nicht garantiert ist. Versicherungsmathematisch ist es wahrscheinlicher, dass die Versicherte Person länger lebt. Also je länger die Laufzeit des Vertrages, desto höher die Prämie. Bei kurzzeitigen Verträgen ist die Wahrscheinlichkeit auch gegeben, aber eben auch geringer. Daher auch Beiträge niedriger. Überlebt aber die versicherte Person die Laufzeit des Vertrages, sind alle Beiträge pfutsch. Die Versicherung ist nur dann sinnvoll, wenn man ein Kredit abzusichern hat oder möchte, vor allem wenn der Betrag sehr hoch ist (z.B. Eigenheim).

  12. jordan Hofmann

    Sehr geehrter Jürgen & Swetlana Thiessen Ja ich bin etwas vom Thema abgewichen. ;-) Ich hielt es für wichtig klar zustellen dass das nicht nur Vermittler und Makler von der Wahrheit abweichen. Vermögensschaden ist richtig darum ist eine Pflicht-haftpflicht-Versicherung nötig (Auch wenn sie in Deutschlang anderes heißt)! Ich weiß das in Deutschland das nicht genauso ist, ich meinte keines Falls die Privathaftpflichtversicherung!! Sondern die Haftpflicht für Vermögensschäden die in Österreich Pflicht ist (Darum Pflichtversicherung). Ich bin auch überzeugt das in Deutschland das ähnlich gehandhabt wird.

  13. *****

    Dieser Kommentar wurde gesperrt und wird deshalb nicht angezeigt.

  14. Stefan Stindt

    Eine Kapital-Lebensversicherung lohnt sich nur für die Versicherungsgruppe! Einzig eine Risiko-Lebensversicherung bringt, zur kurzfristigen Absicherung einer Familie etwas.

  15. Jürgen & Swetlana Thiessen

    #56 Herr Wortmann, ;) wir auch. Die sinkenden Garantiezinsen sind nicht Grund dafür, die Lebensversicherungen als solche schlecht zu reden (wir haben auch nicht angenommen, dass gerade Sie das tun):

  16. Jürgen & Swetlana Thiessen

    #55 Herr Hoffmann: "Der Makler hat eine Pflichthaftpflichtversicherung gut die reicht jedoch hin und wieder nicht aus um den entstandenen Schaden zu Decken. " Die Privathaftpflichtversicherung deckt die selbständige Tätigkeit des Maklers als solche nicht immer ab! Für die IHK-Registrierung braucht der Makler mindestens eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung, da gerade bei der Fehlberatung entsteht Vermögensschaden. ____________________________________ "ich möchte die Zahl ... gar nicht wissen wie viele Milliarden von unehrlichen Versicherungsnehmern verbraten werden" Genau deswegen ist es für die Versicherer günstiger, für solche Verdachtsfälle entweder eigene oder "gemietete" Sachverständige zu haben. Guter Kommentar. Was aber mit dem Thema zu tun hat, ist schleierhaft.

  17. Karl-Heinz Wortmann

    #54 Jürgen & Swetlana Thiessen Davon habe ich auch gar nicht gesprochen, ich habe auch keine Wertigkeit hineingebracht, ich habe lediglich einen Sachverhalt wiedergegeben.

  18. jordan Hofmann

    Zum Kommentar Nummer 44: ("die aber einen riesigen Vertrauensvorschuss genießen, der durch gar nichts gerechtfertigt ist." Meinen Sie, es gibt in dieser Welt etwas, was vertrauenswürdig ist und mit dem Geld im direkten Zusammenhang steht? Die Versicherungsvertreter sind aber vor allem in Vergangenheit so negativ aufgefallen, weil es gar keine Richtlinien gab, die das regelten. Die unabhängigen Makler können solche Fehltritte sich nicht leisten, da das sinkende Vertrauen der vorhandenen Kunden erschwert die Akquise der neuen.) Die größten Versicherungstechnischen Katastrophen wurden im Bereich der Makler verursacht! Fehler Passieren ja nur gehen da Milliarden flöten!! Beim "einfachen Vermittler" gehen meist keine Milliarden den Bach runter. Der Makler hat eine Pflichthaftpflichtversicherung gut die reicht jedoch hin und wieder nicht aus um den entstandenen Schaden zu Decken. Regelungen für den Einfachen Vermittler oder Agenten gab es auch schon vorher! Versicherer bedeutet eine Risikogemeinschaft zu sein. So kommen auch die Prämien zustande: wie viel Risiko und Versicherungsnehmer gibt es + Kosten+ erwünschter Gewinn = Prämie Man muss sich bewusst sein das jeder Versicherungsnehmer das sein Risiko durch den Versicherer mit anderen teilt. Auch sämtliche Betrugsversuche von den Versicherungsnehmern. In Österreich werden Jährlich ca. 500 000 000 bis 600 000 000 € als Betrugsverdacht dem Verband gemeldet. Das ist nicht unbedingt wenig, eher verdammt viel!!!!!! Das ist alles Geld was die ehrlichen zwangsweise mit Ihren Prämien mittragen müssen! Deutschland hat mehr 10mal so viele Einwohner, ich möchte die Zahl (das Problem in diesen Fällen lohnt die Weiterverfolgung nicht weil sonst noch teurer) gar nicht wissen wie viele Milliarden von unehrlichen Versicherungsnehmern verbraten werden!!! Unehrlichkeit (Unwissenheit) von Vermittlern und Maklern!! Alle tragen etwas bei.

  19. Jürgen & Swetlana Thiessen

    #53 Herr Wortmann: "Weiter zeigt sich immer deutlicher, dass es schwieriger wird, gegebene Garan­tieverpflich­tungen zu erfüllen." Genau! Daher geben die Versicherer für Neuverträge nicht so berauschende Aussichten. Und dem Kunden steht es frei, die Produkte kaufen oder nicht. Gezwungen wird keiner.

  20. Karl-Heinz Wortmann

    Erst im Mai d. J. hat eine renomierte Stiftung ermittelt, dass der Garantiezins 1999 für Lebens- und Renten­versicherungen noch bei rund 4 % lag, inzwischen liegt er noch bei 0,9 % !! Lebens- und Renten­versicherer ­müssen zudem jedes Jahr eine Zins­zusatz­reserve als Puffer bilden, dass drückt nachhaltig die Leistungen. Weiter zeigt sich immer deutlicher, dass es schwieriger wird, gegebene Garan­tieverpflich­tungen zu erfüllen.

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