Loading...

Sie dachten, Sie wüssten alles über WhatsApp? Möglich, doch der Messenger hat viele versteckte Funktionen. Das sind die interessantesten Tipps.

Android- und iPhone-Nutzer können via WhatsApp Sticker verschicken. Dafür öffnen Sie einen Chat und tippen auf das Symbol, das wie ein Post-it aussieht. Wer die Sticker das erste Mal verwenden will, muss sie sich herunterladen. Dafür auf das Plus-Symbol tippen - die Pakete lassen sich über den Download-Pfeil einzeln anwählen und erscheinen dann in der Übersicht.
In wenigen Tagen wird "WhatsApp Business" auch für iOS erhältlich sein. Bisher war die Business-App nur für Android verfügbar. Über die App können Unternehmen mit ihren Kunden in Kontakt treten – "WhatsApp Business" soll eine Alternative zu den häufig überlasteten Callcentern bieten.
Sie möchten wissen, wann Ihre Nachricht angekommen ist und gelesen wurde? Als Android-Nutzer wählen Sie eine gesendete Nachricht aus und drücken etwas länger darauf. Ein Menü öffnet sich, der zweite Punkt ist ein "i". Wählt Sie diesen aus und sehen, wann die Nachricht gelesen wurde.
Auch iPhone-Besitzer können spionieren: Öffnen Sie den Chat-Verlauf und wischen Sie neben der letzten verschickten Nachricht nach rechts. Im neuen Fenster können Sie nun sehen, ob die Nachricht gelesen wurde.
Genervt vom Tippen am Handy? Loggen Sie sich am Laptop ein: WhatsApp Web sieht aus wie die App, nur größer und bildschirmfüllend im Browser. Dafür müssen Sie im Menü der Anwendung "WhatsApp Web" auswählen, den QR-Code auf der Website einscannen und schon chatten Sie entspannt über die PC-Tastatur.
Ist eine WhatsApp an einen falschen Empfänger gegangen, können Sie sie löschen - egal, ob sie gelesen wurde oder nicht. Dazu die Nachricht länger gedrückt halten. Dann auf das Papierkorb-Symbol tippen und die Option "Für alle löschen" auswählen. Einzige Einschränkung: Die Nachricht darf nicht älter als sieben Minuten sein.
Die blauen Haken an einer verschickten Nachricht verraten, dass sie vom Empfänger gelesen wurde. Das lässt sich deaktivieren: In den Einstellungen unter "Account" finden Sie die Datenschutzbestimmungen. Das Häkchen bei Lesebestätigungen kann man entfernen. WhatsApp warnt: Schalten Sie die Funktion für Ihre Kontakte aus, sehen Sie auch nicht mehr, ob Ihre Nachrichten gelesen wurden.
Nervige Gruppen lenken Sie dauernd ab? Sie können für einzelne Chats den Ton ausschalten. Dafür bei Android in der Übersicht den jeweiligen Chat lange gedrückt halten und auf den durchgestrichenen Lautsprecher klicken. Bei iOS in der Chat-Übersicht nach links wischen und auf "Mehr" klicken. Anschließend kann der Kontakt über den Befehl "Lautlos" stumm geschaltet werden.
Sie suchen eine bestimmte Nachricht, doch der Chat ist zu lang? Mit der Suchfunktion kein Problem! Bei Android im Chat auf die drei Punkte oben rechts tippen und "Suchen" auswählen. Im iPhone oben auf den Namen gehen und ein Stichwort eingeben. Es gibt zudem die Option, einzelne Nachrichten zu markieren: Finger auf den Text legen und auf das Sternchen tippen. So gehen wichtige Mitteilungen gar nicht erst unter.
Unter iOS können Sie wichtige Verabredungen und Termine in Ihre Kalender-App übernehmen. WhatsApp erkennt und unterstreicht Texte mit Daten und Uhrzeiten. Diese können Sie auswählen und mithilfe der Option "Ereignis erstellen" als Termin übernehmen.
Chaos im Gruppenchat? Nicht mit der Zitierfunktion. Unter Android halten Sie dafür die gewünschte Nachricht länger gedrückt. Oben erscheint ein Kontext-Menü. Wenn Sie den nach links zeigenden Pfeil anklicken, wird der Eintrag zum Beantworten übernommen. Mit dem iPhone geht das auch: Dafür einfach auf dem Beitrag von links nach rechts wischen.
So praktisch Sprachnachrichten auch sind, eines nervt dabei sehr: Dass der Aufnahme-Button gedrückt gehalten werden muss. Zum Glück ist das nicht mehr nötig. Dafür beim Aufnehmen nach oben streichen. Die Aufnahme läuft, bis Sie "Stopp" drücken.
Wussten Sie, dass Sie mit WhatsApp eigene GIFs erstellen können? Dafür unter Android und iOS mit der Kamerafunktion ein kurzes Video aufnehmen und auf "GIF" tippen. Es kann sogar ins Bild geschrieben oder gemalt werden, um der Sequenz noch mehr Einzigartigkeit zu verleihen.
Auf WhatsApp sammelt sich das halbe Leben. Sie wollen Ihre Lieblingsgespräche speichern? Unter iOS unter "Kontaktinfo" auf "Chat exportieren" klicken. Unter Android im Chat auf die drei Punkte oben rechts gehen. Dann auf "Mehr" und auf "Chat per E-Mail senden" klicken. Schon sind alle Chatschnipsel in einer Text-Datei verewigt, die sicher auf dem Rechner aufbewahrt werden kann.
Um eine Lieblings-Unterhaltung direkt auf Ihrem Startbildschirm zu platzieren, halten Sie den ausgewählten Chat in der Übersicht lange gedrückt. Klicken Sie dann auf die drei Punkte oben rechts und wählen dort "Chat-Verknüpfung hinzufügen". Schon haben Sie die Chat-Verknüpfung auf Ihrem Home-Screen. Das funktioniert bisher allerdings nur unter Android.

Comments

  1. *****

    Dieser Kommentar wurde gesperrt und wird deshalb nicht angezeigt.

  2. Anton Chigurh

    Was mich hier extrem aufregt ist, dass GMX/WEB.de sich als der tollste uns beste und sicherste Mailversender positioniert und dann ausschließlich über so einen drecks Messenger berichtet wird. Sie her welche toll neue Funktion der hat und wie man den ganz super duper toll benutzen kann... So ein Müll!!! Nachdem dieser dr....s Verein sich nicht mehr daran halten wollte Daten nicht direkt mit dem Mutterkonzern zu tauschen ist er bei mir vom Handy geflogen! ES GIBT AUCH SEHR GUTE ALTERNATIVEN! Signal, Threema, usw. Darüber kommt hier mal GARNICHTS!

  3. Sirius Donnerkeil

    Finde es lächerlich eine DSGVO zu haben und dann so einen Müll zu benutzen. Wer auf Nummer sicher gehen will, benutzt den von E. Snwoden empfohlenen Messenger.

  4. Martina Breitwieser

    Ich werde diesen Kontakte-Verteile-Wahn nicht unterstützen. Whatsapp ist zugehörig zu facebook. Dort bin ich schon seit fast zwei Jahren nicht mehr. .. und ich will mit Facebook auch nichts mehr zu tun haben. Wenn der Herr Zuckerberg mit meiner Zustimmung sooo viel Kontrolle haben kann, zeige ich ihm nicht meine Daten, sondern den Vogel. Hat jetzt bestimmt keinen interessiert, war auch nicht wichtig. Trotzdem noch einen schönen Abend den Kommentatoren hier.

  5. Nikolaus Mitko

    Gibt es eine Funktion "Ausschalten"? Dann besorge ich mir WhatsApp auch.

  6. Günter Kohler

    @Thomas Nölle, WA hat 1.3 Milliarden Nutzer. Haben die alle eine an der Klatsche? Und bevor manche hier so einen Unsinn schreiben sollte man wissen welche Daten WA nutzt. Whatsapp kennt den eigenen Standort und die Daten die vom Nutzer angegeben werden. WA kennt auch die Telefonnummern der Kontakte und weiß wann und wo ich mit wem kommuniziere. WA kennt aber nicht den Inhalt der Nachrichten. Da gibt es die end to end Verschlüsselung. Und wer keine Freunde hat (da meine ich jetzt nicht die 200 oder 500 FB Freunde) und keine Familie (Kinder) der braucht auch kein WA.

  7. Kuddel Muddel

    Es führt kein Weg dran vorbei, weils keiner tut! Diverse deutsche Autohersteller verarschen die kleinen Leute auch. Und was wird gekauft? VW,BMW, Audi ... keiner traut sich an alternativen ran. Habe nie FB, WhatsApp benutzt und komme genauso gut klar, wie vor 30 Jahren. Soviel zum Thema führt kein Weg dran vorbei. Deinstallieren, fertig. Das Leben geht DEFINITIV auch ohne weiter. (Und auch ohne Verbrecher-Autos)

  8. Thomas Nölle

    WA und Facebook Nutzer sind schon ein lustiges Völkchen. Sie machen sich komplett nackig und nennen das dann "Freiheit".

  9. Thomas Nölle

    #36 doch daran führt ein weg vorbei. Ich will ja niemandem zu nahe treten aber wer WA nutzt der hat einen an der Klatsche. AGB´s lesen!

  10. Andreas Schäfer

    Eine App wie Hoccer, die 2 Tage braucht um eine Nachricht zuzustellen, ist keine Alternative. Threema benutzt kaum jemand. An Whatsapp und Telegramm führt halt kein Weg vorbei.

  11. Thomas Schütter

    Manfred Stroh An: Thomas Schütter Gibt bessere und sichere Alternativen. Und welche ??? ----------------------------------- Z.B.: Hoccer oder jede andere Messenger-App aus Deutschland.

  12. Andreas Mohr

    @ #3 Darum geht es doch gar nicht! Natürlich weiß man, was die blauen Häkchen bedeuten. Hier geht es darum, wie man diese unterdrückt und welche Auswirkungen das hat! Also lesen oder vorlesen lassen und verstehen oder erklären lassen, bevor man solch peinlichen Unsinn dazu schreibt! Ansonsten kann ich #2 nur beipflichten! Ich nutze auch viele dieser Möglichkeiten und lebe trotzdem ausgezeichnet! #33 | ================================================================================ Natürlich lebt man damit ausgezeichnet. Vor allem, wenn es einem überhaupt nichts ausmacht, dass sämtliche Kontakte an Whatsapp (und Facebook!) übertragen werden, selbst wenn welche darunter sind, die diese App nicht benutzen! Ist landläufig auch bekannt, dass z.B. Eltern, die ihren Kids unter 16 Jahren Whatsapp erlauben, sich strafbar machen? AGBs auch schon mal gelesen? Usw...

  13. Rudolf Breier

    @ #3 Darum geht es doch gar nicht! Natürlich weiß man, was die blauen Häkchen bedeuten. Hier geht es darum, wie man diese unterdrückt und welche Auswirkungen das hat! Also lesen oder vorlesen lassen und verstehen oder erklären lassen, bevor man solch peinlichen Unsinn dazu schreibt! Ansonsten kann ich #2 nur beipflichten! Ich nutze auch viele dieser Möglichkeiten und lebe trotzdem ausgezeichnet!

  14. Andreas Mohr

    @ Ari Dormeier Ähm, Telegram? Echt jetzt?!? Ich werde wohl definitiv keine Russensoftware auf meinem Samrtphone installieren. Für Putins-Messenger kann man weder ein Impressum noch AGB finden. Sehr vertrauenswürdig. Aber hey, passt ja zur momentanen Stimmung im Lande, dem Russen bis zu den Mandeln in den Allerwertesten zu kriechen. Aber da ich Angst im Dunkeln haben, ist das nichts für mich. Dennoch viel Spass den Anderen. #21 ================================================================================== Da muss ich Sie korrigieren: Es ist kein Putin-Messenger,! Auch wenn Russen-Bashing politisch korrekt erscheint und hipp ist, lesen Sie dazu einfach mal auf: https://www.welt.de/politik/ausland/article175693647/Telegram-Russlands-wilde-Jagd-auf-den-Tech-Milliardaer.html .

  15. Thomas Nölle

    #30 Danke für den Tipp. Ich geh dann mal offline :-)

  16. Andreas Mohr

    Thomas Nölle #28 dann lese ich bei Gelegenheit doch mal rein. Vielleicht gibt es das ja bei uns in der Biblio. Auch ein gutes Buch ist "Ich bin dann mal offline". #29 =============================================================================== P.S.: Das Buch gibt es auch als DVD und ist dann deutlich günstiger. Geht halt - wie so oft - nichts über ein Buch. Aber auch so kann man durchaus sog. Mängel-Exemplare bekommen, wo sie dann auch deutlich reduzierter angeboten werden.

  17. Thomas Nölle

    #28 dann lese ich bei Gelegenheit doch mal rein. Vielleicht gibt es das ja bei uns in der Biblio. Auch ein gutes Buch ist "Ich bin dann mal offline".

  18. Andreas Mohr

    #19 das Buch ist aber recht teuer. Und ehrlich gesagt glaube ich auch nicht das man dieses Buch wirklich braucht. Mit ein klein wenig Grips und Bewusstheit kann man den digitalen Stress problemlos aus dem Weg gehen. #26 ================================================================================== Ich bin seit 1988 in der IT tätig. Dieses Buch hat selbst mir als eingefleischten IT'ler noch den Spiegel vor die NAse gehalten. Ja, mit Grips und Bewusstsein ist man auf einem guten Weg, ich pflichte Ihnen bei. Aber im genannten Buch findet sich auf über 300 Seiten einfach viel mehr. Und wer es einmal angefangen zu lesen, kommt nicht mehr weg. Gute Bücher kosten nunmal auch ein wenig Geld. Ich finde, diese gut investiert zu haben.

  19. Thomas Nölle

    #25 :-)

  20. Thomas Nölle

    #19 das Buch ist aber recht teuer. Und ehrlich gesagt glaube ich auch nicht das man dieses Buch wirklich braucht. Mit ein klein wenig Grips und Bewusstheit kann man den digitalen Stress problemlos aus dem Weg gehen.

Leave a Reply